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die Stadt Oggersheim (Agersheim) und die Burg daselbst 1 ),die Grafenau und seine Rechte an der Nutte (Nutzung) zuMittelhauk um 3404 Pfund Heller, und der König macht sichin demselben Briefe verbindlich, den Grafen mit allen diesenGütern zu belehnen.
Es ist natürlich, dass Friedrich auch mit seinen Burgmannenu. andern Angehörigen in mannigfache Geschäftsangelegenheitenkam, wie das ein so grosser Besitz ja mit sich brachte. Soerklärt er schon am 20. Februar 1317, dass zwischen seinenBurgmannen und Leuten und den Städten Worms, Speyer undOppenheim, die Uebereinkunft getroffen worden sei, ihre Strei-tigkeiten immer nur durch Schiedsmänner ausgleichen lassenzu wollen 2 ).
Friedrich V. starb zu Anfang des Jahres 1327 3 ), undwurde in der Familiengruft im Kloster Hoeningen beigesetzt.Er war zweimal vermählt:
I. mit Sophie, Gräfin von Kyburg;
II. mit Marie de Chastillon de Blois, der AVittwe desHerzogs Rudolf von Lothringen 4 ). Seine zweite Ehe bliebkinderlos, und von der ersten Gemahlin, Sophie, hatte er nureinen Sohn, der ihm als Friedrich AH. in der Regierung folgte.
') Kromer, Ardennen-Geschl. II. 120, Urkunde 10. Dieselbe ist datiert:Geben zu Worms, da man zalte von Christus Geburt XIII. 0. darnach in demdritten und zwentzigsten Jahre an dem nehsten Dornstag vor sant Laurentien tag.Die Stadt Oggersheim hatte er, wie die Urkunde zeigt, von der Pfalz zu Lohen.
2 ) Pergamenturkunde in der Stadtbibliothek zu Mainz, abgedruckt in Schaah.Geschichte des rheinischen Städtebundes II. 82.
;i ) Sein Sohn tritt in diesem Jahre schon als regierender Herr als Bürgefür eine von seinem Vater übernommene Verbindlichkeit ein, s. unter Friedrich VI.
4 ) Du Cliesne, Hist. de la Maison de Chastillon sur Marno (Paris 1681 fol.)Pag. 145, wo Leiningen unter dem Namen .,Lina.nge" vorkommt.
-gut