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1 (1890)
Entstehung
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verkaufen, den Friedrich Starke, Ritter, und Heinrich von Cöine,Bürger zu Speyer, bestimmen werden 1 ).

Sodann erscheint er als Zeuge in einem gerichtlichenErkenntnisse zwischen Landgraf Otto von Hessen und dem Erz-bischof Mathias von Mainz, der Lehen wegen, am 2. Jan. 1325 2 ).

Wie sehr übrigens beide Linien thatsächlich getrenntwaren und jede für sich selbst handelte, zeigt sich auch darin,dass Beide, ohne den andern Theil zu fragen, selbständig Güterveräusserten oder verlehnten. Besonders kamen in der Frie-drichschen Linie mancherlei Verpfändungen und Verkaufungenvor, wie aus vielen Verkaufs- und Pfandbriefen hervorgeht, sodass dadurch ansehnliche Besitzungen von den LeiningenschenStamnigütern getrennt wurden, während die Jofriedsche Linietrotz mehrfacher späterer Theilungen, eifriger auf das Erhaltendes Vorhandenen bedacht gewesen zu sein scheint.

So verkauften Friedrich V. und seine erste GemahlinSophie an die Abtei Wadgass ihre sämmtlichen Gerechtsameund Gefälle zu Liestorf für 60 Pfund Heller 3 ); am 4. August1323 verkauft er dem römischen König Ludwig dem Bayer,dem damaligen Besitzer der Rheinpfalz, (wie schon oben bemerkt)

') Als Bürgen des Verkäufers erscheinen: — Herzog Adolf, Hermann vonLichtenberg, des Königs Canzler, welche schliesslich Einlager zu Worms undSpeyer versprachen. Zeugen sind: — der oben genannte Canzler, Graf GerlaohSchenk von Erbach, Probst zu Allerheiligen in Speyer, Johann von Wallenstein,.Robert Stark von Durstoin, Heinrich von Cölne und Ulrich von Pfeflelheim. —Eahno, die Häuser Isenburg und Reifferscheidt, Bd. I. Abth. II. pag. 50.

2 ) Dat. an der neisten mitwochen nach deme jarstage do man zalte vonGotes gehurt dreizehnhundert jar, darnach in dem fünf und zwentzigisten jar.

3 ) Kremer, Ardennon-Goschlecht II. 254: Wir Friedrich Grave von Li-uingen vnd Sophie vuser eliehe Frowe . . . tun kunt . . . daz wir mit Willenvnd Verhengnuss vnsers Sons Graue Friederichs .... verkauft han .... demAbt des Stiftes zu Wadogozin in Trierer Bistum . . . alle vnser Reht ... indem Dorf zu Liestorf .... in Trierer Bistum." Die Urkunde ist datirt vomSonntag vor Lätare 1323.

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