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Emichs Neffe Friedrich V. für Einhaltung der von jenem ange-lobten Bedingungen und dass sein Oheim binnen Jahresfristdas Amt persönlich anträte 1 ).
In eben diesem Jahre schhessen am 24. Juni zu Hagenauder Pfalzgraf Ludwig II. bei Rhein, die Grafen voh Hohenberg,Katzenelnbogen, Leiningen und 17 Städte am Rhein, im Elsassund in der Wetterau einen Landfrieden von den vergangenenPfingsten auf zwei Jahre, besonders gegen diejenigen, welcheungerechte Zölle am Rhein erhoben 2 ).
Dass die beiden Brüder Ansprüche auf das Patronat zuUrach zu machen hatten, lässt sich daraus sehliessen, weildie Vergebung des Patronats über diese Kirche an das KlosterHerrenalb durch Conrad von Hohenheim, genannt Blaubast,ihrer Genehmigung bedurfte, die sie denn auch am 6. März1272 in Speyer ertheilten und dabei auf ihre Ansprüche ver-zichteten 8 ), wofür indess Conrad von Hohenheim und seinSohn den beiden Leininger Grafen, da dieselben Lehnsherrendieses Patronats waren, einen entsprechenden Lehenersatz anGütern zu Hohenheim gegeben hatten 4 ).
Emich IV. starb im Jahre .1280 (oder 1281). Er warzweimal vermählt: 1. mit Elisabeth, die in den Jahren 12551256 und 1257 vorkommt 5 ), aber im Jahre 1264 bereits gc-
') Hilgard, n. a. 0. p 59.
-) Sauer, Cod. dipl. Nassov. P. I, Abth. II. p. 561.
8 ) Urkunde im Archiv des Klosters Herrenalb, siehe Mone, Zeitschrift fürOberrheiii I, 381.
Ebendaselbst bei Mone, a. a. 0. I, 381.
5 ) Am 1. Mai 1257 vermacht sie dem Kloster Nonnenmünster in Wormsihre Stampfmühle zu Kindenheim testamentarisch zum Eigenthum und erbittet sichdagegen von den Nonnen nur eine Eeier ihres und ihres Mannes Gedächtnisses,d. d. "Westerburg an. 1257 (Archiv für Hess. Geschichte JI, 30). Auch vermachtsie dem Klostor B. Mariae Yirg. ausserhalb Worms „pistrinam in Kindenheim".Letztere Urkunde ist in dem Lehmannschon Actennachlasse in der Bibliothek zu
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