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bürg und Guntersblum als Unterpfand erhielt. Wie grossaber Albrechts Vertrauen zu ihm war, zeigte sich darin,, dasser ihm, „seinem Landvogte, Oheim und lieben Getreuen" imJatp'e, 1301 den Auftrag ertheilte, ihm in seinem (des Kaisers)Namen Reichsfreunde und Helfer zu werben, wobei er imVoraus Alles guthiess und genehmigte, was Friedrich hierbeithun und anordnen werde. 1 )
Im Jahre 1303 genehmigte ihm König Albrecht, seinReichslehen Guntheim. zu verkaufen und 1308 verlehnt jenerdasselbe an Friedrich von Meckenheim, dessen Söhne undErben zu einem ewigen Lehen 2 ). Im Jahre 1305 hegte er mitWalrab von Zweibrücken das Königsgericht zu Lautern undsprach, darin dem Kloster Otterberg die demselben bestrittenenRechte in Hersweiler zu 3 ).
Vielfach finden wir ihn ausser mit öffentlichen, auch mitseinen Privatangelegenheiten beschäftigt. Mit seiner GemahlinAnna (oder Johanna) befreit er den Otterberger KlosterhofSendelborn 1304, und beide bestätigen dem Stifte Cell die vonihren Ahnen ertheilten Rechte und Freiheiten 4 ).
Im Jahre 1305 verlegt er das Witthum der Gemahlinseines Sohnes Gottfried von der Rietburg auf Guntheim 3 ), undim Jahre 1306, am 18. O.ctober,. bekennt Hermann von Hohen-fels, dass er dem Grafen Friedrich, Johanna seiner Frau undihren zwei Kindern Burg und Dorf Guntheim um 2000 Pfd.Heller versetzte 6 ).
') Spire, XI. Kai. Marcij A, D. 1301.
Ans dem Inhaltsverzeichnisse des Falkonsteiner Copialbuchs fol. 822 u.823. Die Urkunden seihst sind herausgerissen, doch geht schon aus den Notizenhervor, dass die Grafen von Leiningen die Burg Guntheim im Besitz hatten.
;l ) Lehmann aus dem Otterberger Urkundenbuoh.
4 ) Würdtwein, Subsid. dipl. VI. 12.
5 ) Lehmanns Aotonnachlass auf der Bibliothek zu Heidelberg.
6 ) Baur, Hess.. Urk. II, 670.
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