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Irmendrut an das schön erwähnte Kloster St. Lambrecht 1 ).Als Zeuge erscheint Friedrich IV. ferner 1298 in einer UrkundeKönig Adolphs und in demselben Jahre in einer solchen desKönigs Albrecht 2 ) und in Urkunden von 1299 und 1300, woriner als kaiserlicher Landvogt (advocatus provincialis) im Elsasserscheint.
Am 19. Februar 1301 beauftragt ihn König Albrecht, die-jenigen, welche sich dazu eignen, in des Reiches Dienste zunehmen, und an deren Spitze verrichtete er Heldenthaten, so-wohl über Meer, als auch namentlich in der Schlacht bei Göll-heim 3 ) am 27. Juli 1298.
Als nach dem Tode Emichs, des letzten Landeckers, dieseit 1237 getheilten beträchtlichen Güter wieder in FriedrichsIV.Hand vereinigt waren, blühte das Haus Leiningen unter ihmwieder an Macht und Reichthum ausserordentlich empor.
Wie sehi' Friedrich IV. sein ganzes Leben hindurch inAnspruch genommen war, und zugleich in welchem An-sehen er gestanden haben muss, in öffentlichen wie inPrivatangelegenheiten, dafür zeugt der Ausspruch seines Zeit-genossen Albrechts von Strassburg 4 ): „De cujus Friederici deLiningen gestis nobilibus integra liistoria opus esset", und auchdie nachfolgenden Daten werden dafür sprechen. Schon im
') Original (auf Pergament, deutsch, mit dem schön erhaltenen grossenSiegel des Grafen und dem etwas beschädigten kleineren Siegel des AbtesJ imArchiv des Grafen K. L. zu Leiningen-Westerburg.
2 j Kremer, dipl. Beiträge pag. 256; Sehoepflin 1. c. nr. 787 u. 811; vergl.auch dessen Als. illustr. II. 570 und Königshofen, Elsäss. Chron. p. 122.
•'') Boehmer, Eontes Ker. Germ. II. 481, wo sich Hirzelins Beschreibungdieser Schlacht findet; ferner Boehmer, Reg. Imp. nr. 625. S. auch Schliephake,Gesch. v. Nassau (Wiesbaden, 1869) III. 487 u. 500. In M. Haupt, Zeitschriftfür deutsches Alterthum, p. 21 finden sich Bruchstücke eines Gedichtes überdiese Schlacht.
4 ) Urstisii Coli, liist. ill. H, 103.