der Sohn Friedrichs III. und der Gräfin Utelheidis, folgte seinemVater und bereits 1289 auch seinem Vetter Emich ( mi twelch letzterem die erst von dessen Vater gegründete Lan-decker Linie wieder erlosch). Er kommt indcss, wie wirgesehen haben, schon früher vor und wurde bereits vor seinemRegierungsantritt häufig für Familien- und andere Angelegen-heiten in Anspruch genommen. So in der Fehde zwischenJohann I. von Sponheim und dem Erzbischofe von Mainz, inwelcher er mit seinem Oheim Emich IV. auf Seiten seinesVetters Johann stand. 1 ) Als in dem Treffen von Sprendlingen,in welchem der Erzbischof siegte, sein Oheim in Gefangen-schaft gerieth, vermittelte Friedrich, obwohl er selbst an derSchlacht theilgenommen, hei König Rudolph den Ausgleich 2 ).Dass er lange vorher schon, 1270, den zweiten Kreuzzug mit-gemacht hatte, ist sehr wahrscheinlich 3 ).
Am Ostertage 1288 verlobte er seine noch im Kindesalterstehende Tochter Mechtild mit dem ebenfalls noch unerwach-senen, aber als Nachfolger in der Grafschaft geltenden Sohne
') Urk. vom Mai 1270, b. Guden 1. c. III. 1139.
-) Trithem. Chron. Sponheim II. 280 u. an. 1278 u. 1279; Ejusdem Chron.Hirsaug. II. 36; Kremer, Beiträge zur Gesch. II. 450; Boehmer, Regesta Imp.nr. 641 u. 642.
8 ) Boehmer, .Font. Rer. Germ. II. 479 bis 486.