Druckschrift 
1 (1890)
Entstehung
Seite
73
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1301 Burkhard von Hasenburg Landcomthur, 1302 wiederWilhelm, unter welchem allem Vermutheu nach wiederumWilhelm von Leiningen zu verstehen ist. Noch wahrschein-licher wird dies aus einer andern Stelle desselben Werkes,wo es heisst: „Prohibent Fridericus III. Siciliae Rex, ne Theu-tonicos in tota Sicilia degentes molestia quaecunque afficerentRegii Ministri, contra privilegiorum formam ipsis concessorum,ut ex literis datis Messanae 8. Octobris 1308 instante novoMagno Praeceptore F. Güliolmo de Linchinich 1 ).

Dass deutsche Grafensöhne in Italien, zumal in Bologna,studierten, ist eine bekannte Thatsache; die Geschichte desWesterburger Hauses giebt uns ebenfalls Belege dafür.

') „Dio Italicner," bemerkt. Graf von Mirbach zu dieser Verstümmelung,„waren jederzeit stark im Verbalhornen deutscher Namen; ausserdem ist Mongitoresehr ungeschickt{im Lesen von Urkunden und dio typographische Herstellungseines Werkes ist geradezu schauderhaft.', Bs ist daher zwischen „Linchinich"und „Leiningen" wohl kein grösserer Unterschied zu finden, wie z. B. zwischen„Asumbulcro" desselben Autors und dem Namen „Hasenburg".