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erwähnte Nonne nicht seine, sondern seines Bruders Tochterwar, wohl anzunehmen, dass unter diesem Friedrich demAlten einer seiner Söhne, (wahrscheinlich der älteste derselben),gemeint sei. Friedrich III. hatte nur zwei Söhne, welchebeide Friedrich Messen. Von dem ältern derselben 1 ) istbekannt, (wenigstens kann es auf keinen Andern bezogenwerden) dass er ohne Erben gemüthskrank starb. Die nach-folgenden Grafen und Gräfinnen von Leiningen sind alsounzweifelhafte Nachkommen des jüngeren Friedrich (IV.).
32 Friedrichs III. Gemahlin war Gräfin Utelhildis (Utel-
heidis, Atelheidis, Adelheid) von Kyburg, eine Schwester derGräfin Hedwig, der Mutter Kaiser Rudolphs!, also die Tantedes Kaisers, so dass Friedrich III., wie schon erwähnt, desKaisers Oheim war. Er war mit derselben bereits 1245vermählt, was daraus hervorgeht, dass ihr Bruder Hartmannin dem genannten Jahre zu ihren Gunsten auf sein mütter-liches Erbtheil verzichtete 2 ); auch sie und ihr Gemahl stelltenim Jahre 1246 eine gegenseitige Schenkung für den Todesfallauf 3 ). — In demselben Jahre überliess die Gräfin mit Bewilligungihres Gemahls, ihrem Oheim, dem Grafen Ilartmann demAeltern von Kyburg, zum Gemisse auf Lebenszeit diejenigenGüter, die ihr Bruder im Aargau, im Thale Schwytz und imMuotathal inne hatte, falls sie dieselben erben würde. Nachdessen Ableben aber sollten diese Güter ebenfalls lebenslänglichauf ihren Gemahl übergehen 4 ). Vermuthlich ist sie identischmit der Gräfin Uda von Leiningen, welche wegen verschiedenerBesitzungen bei Bockenheim mit dem Kloster Otterberg in
') Die officielle Stammtafel fügt zu dem Namen in Parenthese (Conrad?)
2 ) Lehmann aus urkundlichen Nachrichten; auch nach der officiell. Stamm-tafel, u. Hühl aus einer Urkunde von 1246 im Dürkheimser Archiv.
:i ) Copie des in der Pariser Nationalbibliothek befindlichen Inventairesim Archiv des Grafen K. E. zu Lein.-Westerburg.
4 ) Dat. apud Metim A. D. 1246. V. Nonas Maii.