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einen Streit gerathen war. Dieser wurde durch einen Schieds-spruch erledigt, den die Brüder Gottfried und Berthold ■ vonMetz und zwölf andere Zeugen am 7. Juni (VII. Id. Jim.)1255 in villa- Bockenheim bekunden 1 ).
Friedrich III. starb hochbejahrt im Jahre 1287 und wardin dem Erbbegräbniss zu Höningen beigesetzt. Wann seineGemahlin starb, ist nicht ermittelt.
Die beiden Söhne, welche er notorisch hinterliess, waren:
1. Friedrich (in der officiellen Stammtafel I. ist in Paren- 34these „Conrad" hinzugesetzt), von welchem fast nichts bekannt
ist. Dass er, der älteste, bereits im Jahre 1300 gestorben war,geht aus einer Urkunde aus diesem Jahre hervor 2 ): „als wirsie verpfanten vnd kauften vmb die ecleln herren GraveFriedrich seligen von Liningen dem eitern und von GraveFriedrich von Leiningen seihem Bruder, vnsern gnädigenHerrn." Wegen der Namensgleichheit könnte es bei mehrerenUrkunden vielleicht zweifelhaft sein, welcher von beidenBrüdern sie ausgestellt habe oder welcher gemeint sei. Jeden-falls starb der ältere Friedrich kinderlos und zwar noch vor1300; doch ivürde ihn auch der Tiefsinn, an welchem er ge-storben sein soll, zur Nachfolge in der Regierung unfähiggemacht haben 3 ).
Es succedierte also nicht er, sondern sein jüngerer Bruder:
2. Friedrich IV., der in spätem Jahren, vermuthlicb zum 34 aUnterschiede von seinem, schon bei des Vaters Lebzeiten
') Otterberger Copialbuch in der Mainzer Stadtbibliothek, s. Remling,Urkundenbuck des Klosters Otterberg.
-) Guden 1 c. V. 604.
") Es wird in B. Hertzogs Elsäss. Chronik eine Gräfin von Leiningen ausdieser Zeit als Gemahlin Hannemanns oder Johannes von Lichtenberg erwähnt.Nun ist freilich auf diesen Autor wenig Verlass. Sollte die Angabe aber irgend-wie Grund haben, so könnte es nur eine Schwester Friedrichs III. gewesen sein;doch ist von einer solchen nichts zu finden.