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Sohne Emich als Zeuge in einer Urkunde König Rudolphsfür Worms erscheint 1 ]. König Rudolph hatte bereits im Jahre1273 den Wormsern alle ihre Privilegien bestätigt, was damalsvon Friedrich III. und Emich IV. von Leiningen bestätigtwurde 2 ).
Vom 14. Juni (XVIII. Kai. Jul.) 1285, ante Columbariam)belagert Rudolph Colmar 5 Tage lang. Die Colmarer hattendem Könige in einem Jahre 30,000 Pfd. Heller gezahlt.Rudolph wollte nun auch noch den 30. Theil ihrer Habe; daleisteten sie seit dem 7. Mai offenen Widerstand; doch bliebes auf den Rath des Grafen Friedrich dabei, dass die Stadtmit einem Strafgelde von 2200 Mark und die mit aufge-standenen Ritter der Umgegend mit einer Geldbusse von4000 Mark abkamen. 3 ) Bald darauf, am 23. Juli 1285 sehenwir, wie Friedrich III. mit seinem Sohne Friedrich IV. eineUrkunde ausstellt, worin sie bekennen, den Ankauf ihrerVogtei und Jurisdiction in Iberensheim 4 ) „commendatori etfratribus in Conflueneia., ordinis S. Marie fatrum theutonicorumhospitalis iherosolimitani" für 200 Pfund Heller verwilligt zuhaben 5 ). — Ehen so hatte er selber bereits am 3. Januar des-selben Jahres gleichfalls mit seinem Sohne Friedrich den
1 ) Daselbst nr. 748: ,,avunculo nostro dilocto . . . triginta caratharum vini;Boehmer, Reg. Imper. nr. 823. Der .König bedurfte ihrer bei Freibnrg im Uecbt-land, da es ihm an Geld fehlte. Ausgestellt ist der Schuldschein Indict. XIII.Regni anno XII. zu Kaisirsberg (etwa 2 Stunden westlich von Colmar gelegen).
2 ) Boos, Urkundonbuch der Stadt Worms, p. 273.
3 ) Boos, a. a. O. p. 234.
4 ) Boekmer. Regest. Imper. nr. 830.
5 ) Ibersheim gehörte ursprünglich zum Domstift "Worms, von welchem dieGrafen von Leiniugen damit belehnt wurden. Graf Friedrich III. verkaufte 1285die Vogtei und den Gerichtszwang mit dem Salmengrund im Rhein den deutschenHerren des Hauses in Coblenz um 200 Fl. auf Wiederlösung und die beidenGrafen Friedrich der Alte und der Junge abermals, nachdem es vorher
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