Druckschrift 
1 (1890)
Entstehung
Seite
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20. October, worin König Rudolph^dem Papste Gregor VII.Gehorsam und Treue schwört 1 ). Als Landrichter (judex pro-vlncialis) schrieb Friedrich III. 1277 an die Stadt Strassburgwegen einer Gesandtschaft nach Mainz 2 ).

Auch eigene Handlungen trnn ihm sind vielfach bekannt.Im Jahre 1264 verglich er sich mit dem Grafen Simonvon Eberstein aus dem Zweibrückischen Hause überden Anspruch auf Bechtheim und befriedigte jenen mit300 Mark Silbers 3 ). Am 24. Juni 1278 tritt er dem Land-frieden bei, welchen der Pfalzgraf bei Rhein, die Grafen vonHohenbert und Katzenellenbogen und 17 benannte Städtedarunter Mainz, Strassburg, Basel, Worms, Speyer etc.) vonden vergangenen Pfingsten an auf zwei Jahre, besonders gegendiejenigen schliessen, welche ungerechte Zölle erheben 4 ), undentscheidet als Schiedsrichter bei der Aussöhnung der StadtLimburg a. d. "Hardt und des Grafen Gerlach von Ysenburg.Einige Zeit darauf, am 6. Juli 1281 bestätigt und genehmigter dem Ritter Friedrich von Meckenheim und dessen SohneJohannes den Verkauf von allen Rechten und Besitzungenund zwei Theilen des Zehntens, die sie von ihm (dem GrafenFriedrich) in Rinduringheim (Rheindürkheim) hatten, an dasCapitel und die Andreaskirche in Worms.

Im Jahre 1280 ward Graf Friedrich von Rudolf II., wieweiter oben erwähnt, zum Burggrafen (nostrum et imperii castel-lanum) von Hagenau ernannt 6 ), nachdem ihn bereits d. d. Heidel-

!) Boehmer, Fontes rernm Bornensium III, 144. Original im Archiv zuLausanne.

2 ) Crollius, Orig. Bipont. II, 186.

a ) Wencker, Appar. Arch. p. 186; Laguille Hist. d'Alsace. Prob. p. 38.

4 ) Boos, Urkundenbuch der Stadt Worms, pag. 248 nr. 386; Boehmer,Cod. dipl. Moono-Francof. I. 83; Schaab, Rhein. Städtebund II. 62.

5 ) Dat. A. D. 1281 in Octava b. Petri et Pauli Apost., bei Fahne, Hess.Urk. H, 321.