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und ertlieilte 1247 zurUebergabe eines lehenbaren Zinses vomHofe zu Rodweiler an die Ivirelie zu Offenbach seine Ein-willigung *).
Im Jahre 1255, am 10. November, fand zu Oppenheimein Städtetag des rheinischen Bandes statt, auf welchem auchKönig Wilhelm zugegen war. Insbesond ere ward auf Veranlassungder am vergangenen 28. September geschehenen Gefangen-nahme Mainzer und Wormsischer Städteboten durch den GrafenEm ich von Leiningen beschlossen, dass, Aver Boten desLandfriedens gefangen nähme oder schädige, sofort von denVerbündeten angegriffen und dergestalt bestraft werden solle,dass Andere dadurch abgeschreckt würdeh. Trotzdem nahmim selben Jahre Hermann von Rietburg sogar eine Königin,die nach Trifels reisen wollte, gefangen und führte sie nachder Burg Rietburg. Unter denen, Avelclie die Rietburg er-stürmten und (am 4. December d. J.) die Königin befreiten,war Friedrich III. von Leiningen einer der Ersten 2 ).
Im Jahre 1269 besclrwuren Friedrich und sein BruderEmich, ferner die Wildgrafen u. A. zu Worms den LandfriedenKönig Richards.
Dass er mit König Rudolf bei „Patavia in castris" war,erhellt auch aus einer Urkunde des Königs vom 26. September1276, worin derselbe dem „episcopo Pataviensi" eine in OberbergundinOeno fluvio gemachte Schenkung bestätigt, welche Friedrichals Zeuge beglaubigt 3 ), und im folgenden Jahre, am 18. Jan.,contrasignirt er einen kaiserlichen Erlass, worin eine ohne Ge-nehmigung des Capitels vom Bischöfe gemachte Schenkungfür ungültig erklärt wird 4 ). In letzterem Jahre erscheinenbeide, Friedrich und Emich, als Zeugen in einer Urkunde vom
') Crolliue, de Cella Stae. Mariae in Offenb. p. 41.
-) Cliron. Wormat. in Ludewig Kel. II. i 26; Boehmer Begesta Imp. nr. 283.
;1 J Monum. Boica XXVIII, P. II, p. 40.
4 ) Daselbst Vol, II, P. 1. p. 520.
Brinckmeier, Leiningen. 5