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1 (1890)
Entstehung
Seite
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sehen" dem Erzbischofe von Mainz und dem Wildgrafen Con-rad 1 ) und im Jahre 1240 gaben er und Graf Heinrich zu Zwei-brücken ihre Einwilligung zur Schenkung eines von diesenHerren herrührenden Lehngutes, welche Walther von Bruckendem Kloster Würbweiler gemacht hatte. 2 ) Im Jahre 1241schliesst Friedrich mit dem Bischof Berthold I. von Strassburgeinen Vertrag über Renchen bei Oberkirch, Dagsburg, Girbadenund einige Dörfer im Bruschthal im Unterelsass, zu Strassburg,wonach der Bischof Girbaden, das Bruschthal, die Burg Ringel-stein, Friedrich aber die Grafschaft Dagsburg nebst Dürrensteinund Dorf Göffeke erhielt 8 ). Im Jahre 1242 übernahm er aber-mals eine Bürgschaft des Friedens zwischen dem Erzbischofvon Mainz und dem Grafen von Sponheim 4 ), erschien alsZeuge in der Beurkundung Conrad's (des Sohnes KaisersFriedrich) vom 17. September 1246, wonach demselben von derYsengard, Hausfrauwe des Truchsessen Philipp von Falkenstein,mit der Burg Trifels die daselbst verwahrten kaiserlichen Ab-zeichen und Kleinodien übergeben seien 5 ) und ist Zeuge, alsam 2J. Januar 1246 in Speyer König Conrad einen von derStadt Worms gemachten Friedenschluss bestätigt 6 ).

Schon im Jahre vorher hatte Friedrich III. dem Philippvon Hohenfels, der dringend Hülfe gegen die Verheerungseiner Dörfer durch den Erzbischof Siegfried von Mainz er-beten, seinen Beistand zugesagt, den er ihm auch gewährt 7 ),

') Guden I. 559.

2 ) Crollius 1. c. p. 103.

fl ) Mone, Zeitschrift für Oberrhein IV. 275. Das Original im Präfectur-archiv zu Strassburg.

4 ) Guden I. 570.

5 ) Archiv für hess. Geschichte VIII. 235.

ß ) Boos, Urkundenbuch der Stadt Worms, p. 150.

') Mone, Zeitschrift III, 62; ei nennt sich hier: Friedericus Dei gratiacomes de Inningen.