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von der Weissenburger Kirche rührenden Lehen 1 ). Zugleichmit seinem Sohne Friedrich, sowie mit Ernich von Leiningenu. A. bezeugt er am 25. Juli 1284 zu Gormersheim die Ur-kunde, worin Kaiser Rudolph der Stadt Worms die daselbstwegen Verwundungen und Haussuchungen bestehenden Straf-gesetze bestätigt 2 ).
Friedrich III. baute die Burgen Neuleiningen 3 ) und Batten-berg (am Eingange in das Leininger Thal), und KönigRudolph I. ernannte ihn .1275 zum Landvogt des Speyergauesbald darauf zum Königlichen Landrichter (judex provincialis)dieses Gaues, des Westrichs und anderer Landest heile, nannteihn im Jahre 1279 seinen justitiarius generalis et vicem
') Tolner, Hist. Pulat. p. 78; Liinig, Reichsarch. VIII. 131. (Wissenbureh,Indict XI. Regni X.)
2 ) Ludwig, Reliqu. II. 239, Boehmer, Reg. Iffip. nr. 792.
3 ) Die Burg Neu - Leinin g en liegt zwischen Grünstadt und Altleiniugen,ward 1238 bis 1241 erbaut, durch Melacs französische Mordbrenner 1690 ver-brannt, und war von 1742 bis 1874 zuerst in Wormsischem, dann in verschiedenemPrivatbesitze. Im letztgenannten Jahre wurde sie von dem Grafen Karl Emichzu Leiningen-Westerburg wiederum erworben und der Familie zurückgegeben.S. des Grafen K. E. zu Leiningen-Westerburg Broschüre: Beschreibung undGeschichte der Burg Neu-Leiningen. Monographie in Heft XI d Mittheilungen d.hist. Vereins der Pfalz (Speyer 1883) Auch J. G. Lehmann, das Leininger Thal(Heidelberg 1832), pag. 4. Auf sehr praktische Weise machten die gleichzeitigenBesitzer, die Grafen von Leiningen und das Wormser Stift, ihre Antheile an derBurg kenntlich; die Grafen liossen bei einer Reparatur ihre (nördliche) Hälfte gelblichbewerfen, was noch jetzt sichtbar ist. Die letzte grössere Reparatur fand in derZeit vor dem 30jährigen Kriege statt.
Gegenwärtig (Herbst 1889) wird der südöstliche, bewohnbare Thurm derHauptburg neu hergerichtet und es sollen in seinem obern geräumigen Theilzwei Wohnräume stilgerecht eingerichtet werden; im obersten Räume, einemStudirzimmer, sollen Leiningensche Familieuerinnerungen aufgestellt und aufge-hangen werden — eine Art von Familienmuseum. Der Raum darunter wird zumWohn- und Schlafzimmer eingerichtet. Oben zieht sich ein, aussen auf Rund-bogen laufender Zinnenkranz herum, von dem man die grossartige Fernsicht in