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König Richard (der einen elfjährigen Sohn bei sich hatte) denGrafen Friedrich unter seine Hofleute (in suarn fämiliaritatem)an, empfing von Phil, von Falkenstein die Regalien und schriebauf Sonntag Jubilata (14. April) einen Reichstag aus 1 ). — InBegleitung Kaiser Rudolphs nach Italien ercheint er alsZeuge in einer Urkunde, worin Rudolph dem Bischof vonPassau den Innzoll zu Obernberg, den das Kloster aus KaiserFriedrichs Verleihung besessen, bestätigt 2 ). Ebenso bezeugter die wichtige Verordnung Rudolphs, dass kein geistlicherFürst ohne Genehmigung seines Capitels neue Lehen vergebendürfe 3 ). Ebenfalls aus Wien (vom 14. Mai 1280) datirt isteine Urkunde Rudolphs, worin er bekundet, dass er den GrafenFriedrich von Leiningen zum Burggrafen von Hagenau an-genommen habe 4 ). Immer noch in Kaiser Rudolphs Begleitung,ward Friedrich von letzterm 1281 zum Schiedsrichter in den Hän-deln zwischen dem Erzbischof Wernher von Mainz und den Gra-fen Johann und Heinrich von Sponheim 5 ), eingesetzt, wobei dennFriedrich auch einen Vergleich herbeiführt. Am 9. November1282 belehnt in Gegenwart des Königs, des Propstes (späterenBischofs) Gottfried von Passau, Friedrichs von Leiningen u. A.,der Abt von Weissenburg den Pfalzgrafen Ludwig mit dem
') Böhmer, Regesta p. 49 (aus ungedruckten Annal. Wormat.)
2 ) Böhmer, Regest. I. nr. 275; Hund, Hetrop. Salisb. I. 391; Monum.Boic. XXVniA 400; Hansitz, Germ, sacra I. 415. Liinig, Reichs-Archiv XVIL785. Die Urkunde, ist datiert: — Patavie in oastris 1276.
a ) Wienne in domo fratrum minorum 18. Jan. 1277 (Indict. V.; Regni. IV.).Borolli, Notizie etc. H. 206; Mon. Boic. XXVni. u. 406 u. "XXTX 520. Mon.Germ. IV. 412; Ried, Cod. Ratisb. I. 541; Pusch u. Froelich Dipl. I. 335;Böhmer Reg. Imp. nr. 304.
4 ) Schoepflin, Als. dipl. H. 19; Böhmer, Reg. Imp. nr. 540.
5 ) Megencze, 1281. Boehmer, Reg. Imp. nr. 641; Guden I. 186 nr. 365,besonders wegen des durch die Händel erlittenen Schadens.