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1 (1890)
Entstehung
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Tochter des Grafen Eberhard III., des Aelteren, von Eberstein, 1 )welche von 1221 bis 1251 urkundlich vorkommt, deren Todes-jahr aber nicht bekannt ist. 2 ) Doch kommt sie im letztgenanntenJahre urkundlich noch mit zweien ihrer Söhne als lebend vor. 3 )Friedrich II. hinterliess 7 Söhne und zwei Töchter:l) Simon, welcher um 1234, also schon vor seinem Vaterstarb und dessen Verheirathung sowie seine Erbschaft bei denHistorikern, namentlich in Bezug auf die Abstammung seinerGemahlin mancherlei Irrtliümer veranlasste, hauptsächlich wohlin Folge des Namens Gertrud, den seine Gemahlin wirklichführte. Man machte sie zur Gemahlin des Grafen Friedrich 1.und zu einer Tochter des Grafen Albrecht von Habsburg. Siewar aber keine Habsburgerin, sondern eine Gräfin von Dagsburg,und aus allem, was die Chronisten 4 ) über, sie und ihre Schick-sale erzählen, ergiebt sich mit voller Deutlichkeit, dass sie

') Eine Genealogie der Grafen von Eberstein findet sieh in Croliii Orig.Bipont. II, 184.

2 ) Dass sie jedenfalls im Jahre 1263 bereits todt war, erhellt aus einerUrkunde Emichs IV. und Friedrichs III., wo es am Schlüsse heisst: postobitum nobilis domino Agnetis comitisse, anima ejus requiescat in paco. Die Ur-kunde ist datirt vom 10. März 1263. S. Kremer, Ardenn. Geschl. p. 159.

3 ) Otterberger Urkundenbuch, pag. 74, nr. 90. Nach den Beiträgen zurGeseh. d. Georgenkirohe zu Limburg (in den Annalen etc. für Nass. Alterth. XIII.246 u. 247) hatte die Wittwe Friedrichs (ihr Name ist nicht genannt, auch dasSiegel fehlt an der Urkunde, die überdies kein Datum hat) zum Seelenheile ihresGemahls von ihrem Erbgute im Lahngau eine Hufe mit einem Zins von einerhalben Mark an die Georgskirche überwiesen unter Zustimmung Friedrichs III.von Leiningen und seines Bruders Simon von Saarbrücken. Hier heisst die Kirchenoch einfach die Georgenkirche, ein Beweis dafür, dass der neue Dom zur Zeitder Ausfertigung dieser Urkunde, die doch ihrem Inhalte nach ohne Zweifel un-mittelbar nach Friedrichs II. Ableben erlassen ist, noch nicht geweibet war.

4 ) So ein Chronist in Achery Spicil. H. 637; Albericus ad. an. 1220 u.1225, pag. 507 und 512. S. besonders auch Schoopflin, Alsat. ill. T. II. Soct.II. c. 2.