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In die Oeffentlichkcit scheint Friedrich II. nicht sonderlichgekommen zu sein; seihst bei dem ihm hier und da beige-messenen Streite wegen des Erbes der Grafschaft Saarbrückwar nicht er betheiligt, sondern sein Sohn Friedrich III. Da-gegen finden wir ihn öfter als Zeugen, so in einer UrkundeKönigs Hnirrric fa vdl. für das Kloster Otterberg vom Jahre1234.*) Auch war er mehrfach mit Privatangelegenheiten,Schenkungen etc. beschäftigt. Er schenkte dem Kloster Hö-ningen das Patronat der Kirche zu Lützelstadt mit GenehmigungPfalzgrafs Ludwig I. als Lehnherrn, Worms, 2. Juni 1220. 2 )Eine Confirmation dieser Schenkung und der eines Allods inWattenheim mit dem Patronat der Kirche daselbst an dasKloster zu Höningen datirt aus dem Jahre 1221. 3 ) Und wennin einer im Provinzialarchiv zu Coblenz befindlichen Urkundevon 1234, 4 ) worin die Grafen von Sponheim den GebrüdernDietrich und Wilhelm von Schwarzenberg ihre Lehne bestätigen,ein Fridericus comes de Lyninga als Zeuge sich unterschriebenhat, so kann auch das nur auf Friedrich H. bezogen werden.
Friedrich II. starb zu Anfang 1237. Er vermählte sichnoch bei Lebzeiten seines Oheims Friedrich I. mit Agnes (der
hibendum. Sunt autem festes: — Fr atres nostrji dominus H enri cus "Wormaci-cnsis; Simon comos Sa'repontanus; Everardus comes de Eberstoiu.Godobertus et Helfricus filius ojus; Bcrtoldus Metensis' et frater ejus Godol-manuus; Conradus dapifer de Munisheim •; Albertus de Lutirsheim; Ulrieus deGrindestat; Ulrieus de Knöringen; Hugo de Mertimsheini et alii quam plures.Dat. Liningen A. D. 1221, festo Andree apostoli, tempore magistri Everhard deIsenbureh.
') Boehmer, Regesta 326.
2 ) Senckenberg Medit. 627; Koch u. Wille, Regesta der Pfalzgrafen amRhein, 1214 bis 1400. Pag. 6.
:f ) Das Original befindet sich im Archiv des Grafen K. E. zu Leining.-Westerburg. S. auch Kremer, Orig. Nass. Dipl. II. 264.
4 1 Fahne, Gesch. d. Grafen zu Salm-Reifferschoidt, II 15 nr. 2S.