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1 (1890)
Entstehung
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Die Errichtung des Schlosses fällt 1 ) in die ersten 15 bis20 Jahre des dreizehnten Jahrhunderts. Es lag in demjenigenLeiningenschen Gebiete, welches wahrscheinlich seiner Mutterschon bei ihrer Vermählung als Mitgift zugetheilt wurde.

Dass Friedrich II., ehedem genannt Herr von Ilartenburg,ein geborner Graf von Saarbrück war (also auf keinenFall, Avie wohl angenommen wurde, ein Sohn, sondern derNeffe Friedrjch's I.), erhellt aus einer Urkunde von 1201, 2 )Avorin er comes de Saraponte genannt wird; ferner aus einerUrkunde der Wittwe des Grafen Friedrich I. von Leiningenvom Jahre 1220, 3 ) worin sie ihn den Miterben des damaligenGrafen Simon III. von Saarbrück nennt; auch aus einer Ur-kunde von 1221, Avorin Graf Heinrich von Saarbrück, Bischofvon Worms, ihn als seinen Bruder und als den Nachfolgerseines Oheims von mütterlicher Seite, Friedrichs I., bezeichnet. 4 )Friedrich I. Avar also, Avas betont Averden muss, nicht seinVater, sondern sein Oheim, der Bruder seiner Mutter, er selbstalso ein wirklicher Saarbrücken Ganz unzAveifelhaft geht diesauch aus der schon eiwähnten Urkunde von 1220 der AVittiveFriedrichs I. hervor; sie sagt darin, sie Avünschte, nach demTode ihres Gemahls, des Grafen Friedrich von Leiningen, zu Gun-sten der Limburger Kirche über ein Allod zu verfügen, welches

') Nach einer Urkunde v. 1230 bei Rühl; sie befindet sich im Allg. Keichs-archiv zu München unter den aus Strassbürg dahin gelieferten und demnächst andas Speyerer Kreisarchiv übergeführten Urkunden. Es heisst in dieser Urkunde,die Hartenburg sei mala fide et ex tcmeritate auf Liinburgischem üruud undBoden gebaut.

-) Crollii Orig. Bipout. I. 209; Sohoepflin, Alsat. dipl. I. 322.

a ) Orig. Nass. p. 162.

+ ) Kremer, Orig. Nassov. 364: Fridericus frater noster, successor Fridoricicomitis pie memorie, avunculi nostri.