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ihrem Gemahl in der Lahngegend (in partibus Logane) ge-hört habe. 1 ) „Da sie aber wusste", fährt sie fort, „dass diesesAllod dem Herrn Friedrich, ehedem genannt von Hartenburg,nun Grafen von Leiningen, und dem Grafen von Saarbrückanfallend wäre, 2 ) so habe sie um deren Einwilligung gebetendie sie ihr auch gewährt hätten, und der Graf von Leiningennebst seinem Bruder, dem Grafen von Saarbrück (comes deLyningen una cum fratre suo comite de Saarbrucken), hätten,um der Verfügung mehr Gültigkeit zu geben, ihre Siegel andiese Urkunde gehangen. Danach also nannte Friedrich II.sich vor 1220 nur Herr von Hartenburg, damals aber (nuncautem) war und hiess er „Graf von Leiningen", d. h. also,nachdem Graf Friedrich I. von Leiningen (der Gemahl derdiese Urkunde ausstellenden Wittwe Gertrud) verstorben(viam universae carnis ingressus) war, und dieser Friedrich IL,jetzt Graf von Leiningen, hatte zum Bruder den Grafen Simon III.von Saarbrück. 3 ) Friedrich II. aber nahm, obwohl ein ge-borner Saarbrücken, nachdem er als Erbe seiner Mutter dieGrafschaft Leiningen erhalten, nicht nur den Namen einesGrafen von Leiningen, sondern auch das Wappen der altenLeininger an.
Im Jahre 1220 bereits erscheint er in einem Vertrage mitBischof Heinrich v. Strassburg wegen der Grafschaft Dagsburg, 4 )
') Uremei', Orig. Nass, II. 162.
-) „Sed quia praedictum allodium ad dominum Fridericum dictum quon-dam de Hartenburch, nunc autem comitom de Lyningen, et ad comitemde Sarbrucken devolvendum previdi —." Dass die Grafen von Leiningen derersten Linie vielfache Allodialbositzungen namentlich im Lahngau hatten, erhelltauch aus Broweri Annal. Trevir. II. 112.
a ) Kremer, Orig. Nassov. IL 261. Die Urkunde ist überschrieben:Donatio unius mansi a vidua Friderici comitis de Liningen, ecclosiae Limburgonsifacta, c. annum 1220.
4 ) Wiirdtwein, Subsidia nova VIII. 211.