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Clericis, eine Urkunde der Ida von Menzingen, worin dieseihr Allod zu Menzingen dem Kloster Maulbronn schenkt. 1 ) —Vom König Philipp von Schwaben ward er zum Landvogtdes Speyergaues ernannt, in welcher Stellung er auch biszu seinem Tode blieb.
Von den Minnesängern wird er als einer der mächtigstenBegleiter des Landgrafen Ludwig von Thüringen auf demKreuzzuge 1190 gepriesen. Während seiner Landvogtstellungwar er auch Vogt der Benedictinerabtei Limburg in der Nähevon Dürkheim. Er versah sein wichtiges Landvogtamt vierzehnJahre lang zur Zufriedenheit des Kaisers und zum Vortheiledes Landes. An Reichslehen besass er die Burg Landeck unddie Madenburg. Im Jahre 4214 vertauschte er das Patronatrechtzu Bergstadt an das Kloster Höningen, wobei viele Burgmänneraus Leiningen und Hartenburg Zeugen waren. 2 ) Er war dererste bekannte Besitzer von Hadamar, das er um 1212 demErzstift Trier zu Lehen auftrug. 8 )
Er starb im Jahre 1220, und zwär kinderlos. Da seineBrüder schon vor ihm starben, so war er der Letzte des alt-gräflicli leiningenschen Mannsstammes, welcher mit i hmausstarb.
22 Seine Gemahlin Gertrud (öfter verwechselt mit der
gleichnamigen Gemahlin des Grafen Simon von Dagsburg)starb im Jahre 1225, überlebte also ihren Gemahl.
Damit durch Friedrichs Kinderlosigkeit in Bezug auf dieNachfolge keine Irrungen einträten, hatte Friedrich im VorausMassregeln getroffen, um ein neues Reis auf den alten StammLeiningen zu pfropfen. Eine Reihe Urkunden zeigt, dass er
') Mone, Zeitschrift für Oberrhein XIII. 34.
2 ) Reinting, Abteyen und Klöster des Rheinkreises II. 323. nr. 6.
3 ) Brower, Aunal. Trevir. II. 112; Annalen des Vereins für Nass. Altertk.u. Geschichtsforschung, Bd. III. lieft 3. pag. HC.