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der vorhin angeführten Urkunde von 1196 wird sie von Al-berat als deren Schwester bezeichnet. Sie machte viele Schen-kungen an Klöster von 1196 bis 1223; eine solche für dasKloster Stamsen bestätigt Kaiser Friedrich, und als Zeugendieser Bestätigung erscheinen Heinricho comes de Inningen etfilius ejus Hemicho. 1 ) Simon und Lutgardo stiften und dotierendie Propstei Kl. Bockenheim und übergeben sie dem Abt zuWadgass nebst Patronat; auch Alberhadis von Cleeberg machtihm Schenkungen auf den Rath ihres Bruders Friedrich. 2 ) Sievermählte sich mit dem Grafen Simon von Saarbrück, 3 ) dervor oder in dem Jahre 1211 starb und mit seiner Gemahlinfolgende Kinder hatte:
a) Simon III, Graf von Saarbrück, der seinem Vater in 16der Grafschaft Saarbrück folgte, den gräflich saarbrückischenStamm fortpflanzte und im Jahre 1233 starb. Er behielt, alsder älteste Sohn, die vaterliche Erbschaft und kommtals Graf von Saarbrück' bereits 1214, nebst dem Bruder seiner
Westerburg eino neue Linie von Grafen in das Loben rief, welcbo zwar denNamen der Grafschaft beibehielten, aber im Mannesstamm dirocto Nachkommendes uralten Hauses Iiunekol-Westerburg sind.
P In Kremer, Ardenn. Geschl. finden sieh vier solcher Schenkungsurkunden;s. auch Remling, Gesch. d. Abteien etc. des Rheinkr. I. 333, nr. 18.
' 2 ) König], Hof- und Staatsbibliothek zu München, Cod. Bav. 2095.
:) ) Simon II., Graf von Saarbrück, der Gemahl der Gräfin Lucardo, war1182 auf dem Pürstentage zu Worms anwesend (Hontheim, Ilist. Trevir. I. 612)und erscheint 1186 als Schutzhcvr von Neumünster. In demselben Jahre fungierter als Zeuge bei einer durch Heinrich von Braunschweig als Pfalzgraf vom Rheindorn Kloster Schönau gemachten Schenkung, ist Zeugo des Verzichts Heinrichsvon Braunschweig auf die Vogtei der Kirche der Stadt Trier zu Gunsten desErzbischofs Johann (Hontheim, Hist. Trevir. I. 460, 470 u. 629), befindet sieh1206 mit König Philipp auf dem Fiirstontage zu Speyer und 1214 mit KaiserFriedrich II. in Kaiserslautern (Joannis Rer. Mogunt. II. 336), war aber 1220nicht mehr am Leben, da Gräfin Lucarde in diesem Jahre schon als seine Wittweauftritt (Crollü Orig. Bipont. p 217).