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Cleeberg in der Wetterau, vermählt und eine Schwester Fried-richs I. von Leiningen. 1 ) Sie schenkte im J. 1196 der Abteiin Wadgass durch die Hand des Grafen Simon II. von Saar-brück das Patronat der Kirche zu Kindenheim und der Mar-tinskirche in Bockenheim, da sie eine kinderlose Wittwe sei. 2 )Ihr Gemahl, wie ihr Sohn, müssen demnach zwischen 1193 und1196, jedenfalls vor 1196, gestorben sein. (Mit dem Sohnestarben die Cleebergs aus.) Die von ihr ausgestellten oderbezeugten Urkunden tragen, wie wir sehen werden, wesentlichzur Aufhellung der Genealogie des Hauses Leiningen in jenerZeit bei. Letzteres gilt noch mehr von ihrer Schwester15 8. Lucarde (Lucarte, Lutgardis), welche durch ihre für
die Leininger so folgenreiche Vermählung mit dem GrafenSimon II. von Saarbrück bei Weitem die wichtigste nicht nurdieser Töchter, sondern sämmtlicher Kinder Emichs III. ist, alsStammmutter des aus Saarbrückisehem Stamme ent-sprossenen Hauses Leiningen. Mit ihr starb letzteres aus;an seine Stelle trat das Saarbrücker Haus, welches aber,von der Mutter her, den Namen Leiningen beibehielt. 3 ) In
') Fahne, Salm-Reiff'erscheidt etc. Band I. Abth. II. p. 50.
-) Kremor, Ardonn. Geschl. p. 306: Ulricus in Wormatia major praepo-si tns .... notum faeimus, quod comes Simon do Saarbrücken et uxor ejus Lut-gardis contulerunt ecclesiam S. Michaelis ir. Bockenheim, quae ds haereditariojure successerat, coenobio Stae. Mariao in Wadegozingen pro romodio animarumsuarum, nec non etiam parentum suorum. Praeterea comitissa AI bor ad is de (lie-bere, soror praenominatae comitissao, marito et liboris orbata — jus patro-natus ecclesiae S. Martini — in eadem villa supradicto coenobio contulit. Annoab incarnatione Domini 1196. Das Original auf Perg., lateinisch (beide Siegelfehlen), befindet sich im Archiv des Grafen IC. E. zu Lein.-Westerburg.
!i ) Es ist ein merkwürdiges Zusammentreffen, dass auch das Haus I.einingen-Westerburg, wie wir weiterhin sehen werden, den Namen Leiningen nur von denBesitzungen hernahm, aber ebenfalls Leiningenscher Herkunft nur insofernist, als die dem Saarbriickischen Stamm entsprossene Gräfin Margarethe, die ein-zige Erbin des Hesso'schen Nachlasses, durch ihre Vermählung mit Reinhard von
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