aulführt. In einer spätem Urkunde Von 1179 kommen eben-falls noch seine Gemahlin, aber nur noch zwei seiner Söhne,Eberhard und Friedrich, vor; er spricht in dieser Urkunde dieim Leininger Gebiete liegenden Besitzungen der Propstei Zellvon allen Beten etc. frei. 1 )
Dass er am 24. Januar 1171 an dem Reichstage zu Cölntheilnahm, erweist Fahne. 2 ) Noch im Jahre 1189 tritt er alsZeuge in einer Urkunde auf, in welcher König Heinrich mitder Yogtei des Bisthums Sitten, nachdem er dieselbe dem vonihm geächteten Grafen Humbert von Savoyen entzogen, denBischof Wilhelm belehnt. 3 )
Emich III. starb im Jahre 1189. 4 )
9 Diese noch nicht gedruckte Pergamenturkunde befindet sich im Besitz desGermanischen Museums und ist datiert: „Facta est hoc donatio anno dominico incar-nationis 1179, Indict. XI., sub summo pontifice Alexandro II., regnante Fridcricoimperatore, Christiano archiopiscopo presidente sodi moguntino." Unter den Zeugenbefindet sich auch der Propst Ortwin von Zell. Der Inhalt lautot im "Wesent-lichen: „Notum sit omnibus, qualiter ego Emicho Dci gracia comos deLyningen et consors mea Elisa et pueri mei Eberhardus ot Fridcricuscanonicis Cellcnsis ecclesie pro salute nostra et in remodium animarum parentumnostrorum in beneficium donavimus et perhenniter confirmavimus — ut quidquidin agris, in vineis, in pratibus, in aquarum decursibns, in reteris possessionibusseu per emptionem, seu per donationem uel per concambium uel quoquo modoubique in nostra advocacia in eorum proprietatem uel jurisdictionem douenorit,uel ad eos aliqua sorte defluxerit, liberum et exceptum sit a nostra prccariaet peticione, tutum sit ab omni exaetione, inmune permanent ab angaria et par-angaria etc." — Auch Graf Friedrich I. von Leiningen vermachte 1206 demStift Zell bei Leiningen (worüber die Grafen die Yogtei besassen) verschiedeneRechte, s. Widder, Bcschr. d. Pfalz III. 154 u. 157.
Fahne, Geschichte der Grafen von, Salm-Reifferschoidt, I. 46.
3 ) Boos, Wormser Urkundenbuch, p. 69.
4 ) In der Stammtafel des mediatisirten Hauses Leiningen, Taf. I. ist zuEmich III. bemerkt, er sei vor 1189 gestorben; dem scheint jedoch die obige Urkundevon 1189 zu widersprechen. Es wird der darin genannte Zeuge Emich IH. gewesensein, da zu dieser Zeit kein anderer regierender Graf Emich lebte. Emich II.