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1 (1890)
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lagen, in Gimbsheim, Dürkheim, Dienheim und Veldersheim. 1 )Gleichfalls als erster Zeuge erscheint er in einer Urkunde desErzbischofs Christian von Mainz; erst nach ihm kamen dieGrafen von Veldenz, Thüringen und Nassau. 2 ) Zeuge ist erauch in derjenigen Urkunde von 1173, in welcher KaiserFriedrich I. dem Mainzer Clerus das Recht bestätigt, Ver-mächtnisse machen zu dürfen. 3 )

Eine wichtige eigne Urkunde Emichs findet sich aus demJahre 1159, wo er sein Vogtrecht über das Kloster liegennachweist. 4 ) Vorher schon, 1158 5 ) kommt er als Zeuge vor.

Im folgenden J ahre schenkt er dem Kloster Höningen, welchesdas Erbbegräbniss enthielt und dessen Schirmvogt er war, eineRente, wofür dasselbe eine ewige Lampe in der Gruft unterhaltensoll. 3 ) DieseUrkunde istin genealogischer Beziehung dadurch vonWichtigkeit, dass er in ihr seine Gemahlin Elisa und, wie auchin der vorhin erwähnten Urkunde desselben Jahres, seine dreiältesten Söhne Hermann, Eberhard und Friedrich, namentlich

'J Regnante vietoriosissimo Romanorum Imperatore Fridei-ieo, anno Rogniejus quinte. Wünltwoin, Subsid. nova VII. 193; Schannat. Rist Episc. Wormat.ll. 80.

-) Guden, I. o. I. 256. nr. 90.

3 ) Dat. Spiro, VI. Non. Julii (2. Juli) 1173 im 22. Jahre des Kaiserthumsund im 20. des Königthums. Würdtwein, Subsid. nova I. 370. Kaiser Friedrichwar der Erste, welcher sich der angehängten Siegel bediente.

*) Das Original befindet sich im ganzen Wortlaute abgedruckt inSencken-berg Medit. IV. Fase. III. p. 624; Kromer Orig. Nass. T. dipl. II. p. 191:Emichonis de Inningen declaratio super jure Advocatiae in nionasterium Ilege-nense. Emicho Dei gratia dictus comes de Inningen etc. Testes ConradusWormat. Episc. Ego Emicho, Hermannus, Eberhardus, Fridericus filii mei .. .Es sind dies die drei ältesten Söhne Emichs. Die Urkunde ist weiter oben schonerwähnt als diejenigo, worin er zum ersten Male das Dei graia gebraucht.

5 ) Günther, Cod. dipl. Rheno-Mosell. I. 366. In dem Geschlechtsregisterder Häuser Isenburg etc. pag. 42 ist der Name verschrieben inEmmerich".

6 ) Diesem ganz besonders bevorzugten Kloster ertheilte auf Emichs Ansuchender Kaiser 1150 (XV. Kai. Febr.) einen Schutzbrief.

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