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Seine Gemahlin Elisa (Lysa) entstammte (wahrscheinlich) 8dem Eberstein'schcn Geschlechte. Zu ihrem Gedächtniss wurdein der Arnsteiner Kirche der 8. April gefeiert. 1 ) Er hatte mitseiner Gemahlin 8 Kinder (5 Söhne u. 3 Töchter); es waren dies:
1. Hermann, der Erstgeborene, der aber schon vor seinem 9Vater starb. Dass er der Sohn Emich's III. und der Gemahlindesselben, Elisa, so Avie der Bruder Eberhards und Friedrichswar, erhellt unzweifelhaft aus der schon oben angeführtenUrkunde von 1159, in welcher Graf Emiclr III. sagt: „consensuet ammonitione collateralis meae Elisae, et filiis meis Her-manno, Eberhardo, Friderico consentientibus." Er galt für denStifter der Abtei Rothen in ScliAvaben, deren Stiftung Trit-heim in das Jahr 1183, Andere jedoch in eine spätere Zeitsetzen, doch fehlt es darüber an jedem urkundlichen Nach-
war schon 1155 gestorben, und Emich IV. erscheint erst um die Mittedos Jahrhunderts. War er dieser Zeuge, so kann er nicht vor 1189, muss aberjedenfalls im Laufe dieses Jahres gestorben sein, keinesfalls später, da sein SohnFriedrich in demselben factisch dio Regierung antritt. Nach dem Geschlechtsregisterder Häuser Isenburg, AVicd und Rünckel (Mannheim 1775, gedruckt mit akade-mischen Schriften) p. 42, nr. 30, kommt er sogar noch 1193 als lebend vor (l'oppard,IV. Kai. Maii), was jedenfalls ein Irrthum ist, da wirklich um diese Zeit seinSohn Friedrich längst die Regierung angetreten hatte. Es bleibt hier nichtsübrig, als die Annahme, dass Emichs III. jüngerer Sohn Emioh, obwohl er nichtregierender Herr war, gemeint sei; und eben so in einer noch späteren Urkunde(bei Guden II. 27. nr. 13), wo in einem Schutzbriefe des Erzbischofs Johann vonTrier ein Embricho coines de Liningen als Zeuge genannt wurde.
l ) In dem Arnsteiner Xecrologium zu IV. Id. April. (8. April) heisst es:Lyse comitisse de Lyningen, que 50 maldra siliginis dodit. Es ist dies jedenfallsdie Gemahlin Emichs, geborne von Eberstein. Die Gemahlin Ruprechts III.von Nassau (Elisabeth von Leiningen, Emichs III. Tochter) kann es nicht sein,wie wohl angenommen wird, da das Gedächtniss dieser letztern — 20. Juni —unter Elise, Gräfin von Nassau steht. S. die Annalen dos Vereins f. NassauerAlteith., XVI. Eand; Petri Suevia ecclesiastica, pag. 726.