Wormser vom Kaiser Friedrich erlassenen Bestätigung der ihnendurch den Caplan Hartwig gemachten Schenkungen, 1 ) wie erdenn auch die Urkunde bestätigt, durch welche Kaiser Friedrichdem Erzbisehof von Cöln das Herzogthum Westfalen verleiht.Eben so in einer Entscheidung König Conrads HI. von 1150, 2 )gleichfalls in einer Urkunde Kaiser Friedrichs I. von 1152(Spire, XIV. Kai. Sept.), 8 ) auch in einer Schenkung an dasOtterberger Kloster von 1149, 4 ) und in einer Schenkung andasselbe von 1173. 6 ) Im Jahre 1144 bestätigt er eine demKloster Eherbach gemachte Schenkung, bezeugt 1152 eine Ur-kunde, in welcher Friedrich Barbarossa dem Grafen Simonvon Saarbrück befiehlt, dem Kloster Schwarzach einen dem-selben durch ihn entrissenen Hof wieder zuzustellen, 8 ) und be-findet sich 1160 unter einer Urkunde des Erzbischofs Arnold vonMainz, und zwar als der Erste in der Reihe der Zeugen. 7 )Nach den Act. Acad. Mannheim. III. 145 nahm er 1165 aneinem Turniere in Zürich theil, und aus einem Gütertauschzwischen dem Domcapitel zu Worms und der Aebtissin zuSt. Stephan in Strassburg ersehen wir, dass die Güter, umwelche es sich handelt, „in comitatu" Emichonis de Liningen
') Boos, "Wormser Urkundenbuch p. 69.
-) Data Austenburc XIII. Kai. Sept., s. DaDge Reg. Badens, p. 45.
:i ) Daselbst pag. 46.
+ ) Otterborger Urkundenbuch nr. 1.
5 ) Indict. VI. in civitate Wormat., daselbst nr. 3.
G ) Dat. Spire XIV. Kai. Sept. an. Dom. incarn. 1152. Indict. XV. reg-nanto D. Friderico rege. "Wurdtwein, Subsid. nova VII. 154. Kaiser Friedrichbediente sich gewöhnlich der römischen Indiction, welche das Jahr mit dem
1. Januar begann (nur einmal, am 17. October 1152, der kaiserlichen, wenigeTage darauf, am 24. October, schon wieder der römischen).
') Guden, Cod. dipl. Mogunt. 404, Nr. 153.