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dem fränkischen hohen Ade] gehörte, da nur ein solcherüber ein freies allodiales Territorialbesitzthum verfügen konnte,welches solch eine Schenkung möglich machte.
Von da an freilich erscheint in der Nachfolge eine bedeu-tende Lücke, und es ist kein historisches Document bekannt,durch welches in dieses Dunkel Licht gebracht würde. Dassaber das Gesammthaus Leiningen sich auch in dieserZwischenzeit fortwährend auf Seiner Dynastenhöhe undin angesehener Stellung erhielt, wird dadurch erwiesen, dassschon der älteste bekannte Spross des Hauses als reich be-gütert, hoch angesehen und in ererbtem ausgedehntem Fa-milionbesitze erscheint. Es war dies:
Emich (Emicho, Emiko) I., 2
der erste wirklich als solcher bekannte regierende Grafvon Leiningen (Liningen, Lyninga), Gaugraf im Wormsgau.Schon im Jahre 1086 kommt er bei Beginn des ersten Kreuz-zuges vor, 1 ) war mit einer Dame Adelheid (deren Familien- 3narne unbekannt geblieben) vermählt, 2 ) und fiel im Jahre 1117in einem Tröffen bei Mainz gegen Herzog Friedrich vonSchwaben. 3 ) Dass dieser Graf Emich, wenn auch der Familien-name nicht genannt ist, ohne Zweifel dem Hause Leiningenangehört, ergiebt sich schon daraus, weil man in andernGrafenhäusern jener Zeit, namentlich in den benachbartenRheingräflichen und Bolandenschen, keinen Emich findet, dieRauhgräflichen und Reipolzkirelienschen Geschlechter aber(wozu man ihn hat zählen wollen) damals noch gar nicht
') In Senckenb. Medit. 1. c.
2 ) Schannat Hist. Epise. "Woimat. I. 150.
3 ) Kremer, Geneab Gesch. des Ardenn. Geschlechts I. 155; Cod. Laurisham.11. 168; Lamei Descript. Pagi "Wormat. in den Act. Aoad. Tlieod. Palat. II.168; auch Otto Erising. bei Urstis. I. 414 lind der Annalista Saxo bei Eecard.I. 640.