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1 (1890)
Entstehung
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VIII
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Aufgeführte klar zu legen, zumal in Fällen, wo, wie gesagt,in den Leininger Linien verschiedene Grafen und HerrenEmich, Friedrich, Siegfried, Reinhard, nach und mehrmals nebeneinander erscheinen, sogar zwei Brüder gleichen Namens vor-kommen, wo dem Einen das zugeschrieben wurde, was inWahrheit einem Anderen zugehört. Es geht diese Wirniss soweit, dass sogar einem der Grafen eine Gemahlin zugesprochenwird, welche in Wirklichkeit seine Mutter war.

Von grosser Wichtigkeit sind die Nekrolog!en der Klöster,die immer sehr genau geführt wurden; ihr Nutzen für dieGeschichte würde aber ungleich grösser sein, wenn die darinangeführten Jahre und Tage immer die Geburts- oder doch dieTodestage der Geschenkgeber enthielten, während sie sich mehrdarauf beschränken, zwar auch wohl die Todestage der Schen-kenden (wegen der Anniversarien), hauptsächlich aber dieDaten der Urkunden der betreffenden Schenkungen zu ver-zeichnen, wie dies grade auch in dem für unseren Zweck sowichtigen Necrologium des Klosters Wadgass und anderer derFall ist. Unter solchen Umständen ist es nicht zu verwundern,wenn selbst officielle Angaben Irrthümer aufweisen, wie dennsogar in der bei Gelegenheit des langwierigen Rechtsstreitesüber das Erbe des Landgrafen Hesso, unter dem Titel:Splendorillustrissimae gentis Leiningensis ab antiquitate repetitus" (alsBeilage zu denSchliesslichen Einreden in Sachen die LandeGraf Hesso's von Leiningen betreffend)", dem Reichsgerichtoff'iciell übergebenen Genealogie Irrthümer vorkommen, obwohldie Erbansprüehc hauptsächlich auf diese genealogische De-duktion gegründet wurden und die Arbeit einer Zeit angehört,in welcher den Verfassern das Material doch viel reichlicherund sehr bequem zur Hand war.

Vieles Licht hierin hat der 1876 gestorbene verdientepfälzische Pfarrer J. G. Lehmann in seiner Geschichte derbeiden Leininger Hauptlinien gebracht; er konnte für die

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