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Historische Nachrichten über den zur gräflich-mansfeldischen Herrschaft Heldrungen gehörenden Marktflecken Gehofen und die in der Landgrafschaft Thüringen gelegenen Ämter Leinungen und Morungen
Entstehung
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es gleich frühe und überlasse Ew. Wohlgeboren mit gleichem Vertrauen auf Ihre Recht-lichkeit und Kenntnisse auch hierunter solche Einleitung zu treffen, daß diese offerirteArt der Eantionleistung auch mir die gebührende Sicherheit gewähre.

Endlich bitte ich dieselben, da nach den §§ 3 und 6 des Pacht-Eonbraets drittePersonen zur Obsichtsführung zu bestellen sind, solche Obsichtsführung dem Jäger Ernstzugleich mit zu übertragen. Ich wiederhole schließlich nochmals ineinen Dank für Ihremir erwiesenen Gefälligkeiten, und bitte Ew. Hochwohlg. angelegentlich, mir den BetragDesjenigen baldmöglichst wissend zu machen, was ich Denenselbcn für Ihre in der Sachegehabten Bemühungen schuldig bin. So wie ich mir dann auch 1 Exemplar des Pacht-Eontwaots wiederum künftig zurück erbitte. Ich beharre mit der vollkommensten Hoch-achtung Ew. Hochwohlgeb. Emilie AüelKeiü Kenn von Eli erstem.

Dresden, den 9. Aug. 1311.

Vollmacht a» den Herrn ästvoeal Itemelins zu Sangerliaiise».

Kraft Dieses ertheile ich Endesunterzeichnete unter Beitritt des mir verordneten Ge-schlechtsvormunds an Herrn Gcrichts-Viraetor Gottsried Leopold Damalnm in Sanger-hausen Vollmacht und Gewalt, daß derselbe die Ökonomie des von meinem verstorbenenVater, Herrn Hof- und Justitienrath Wilhelm Freih. v. Ebcrstein, genannt von Büring,unter dem 23ten 1807 mir abgetretenen Gutes Horla mit Zubehörungcn

an Herrn Amtsverwaltcr Carl Leopold John zu Sangerhauscn verpachte, Pachtsunterhand-lungen deshalb mit demselben sich unterziehe, einen Pacht - Eont.ra.eb abschließe, dieÜbergabe des Gutes und des dazu gehörigen Jnventariums an ihn bewirke, zu dem vonmir bereits vollzogenen Pacht-Eonbraeb auf Erfordern in meinem Namen gerichtlich sichbekenne, einen Ektteianben zur Führung der pachteanbraet,mäßigen Obsicht gestell undverpflichten lasse, überall sich hauptsächlich für mich vergleiche, auch sonst alle diejenigenHandlungen in dieser Pachtangelcgenheit für mich verrichte und unternehme, wozu einmanckabum sxeeials oder Lpeeialissimnm erfordert wird. Zugleich genehmige ich auchalles Dasjenige, was oben genannter Herr Mandatar in Rücksicht dieser Verpachtungfür mich bereits gethan und verhandelt, als von mir selbst geschehen, und habe zumehrerer Versicherung dessen aller gegenwärtige Vollmacht von mir gestellt, eigenhändigunterschrieben und besiegelt. Dresden, den 9. ^.UKnsb 1811.

Gmilin AüMeiä Keim von Elice,stein.

Clmstiim Kmlrirk Mmirstrn als bestätigter Eurabor sexus Mueruli».Vn >en Herrn Bürgermeister Voxel zu Ariern.

Da dermalen die im Nachlasse meines seligen Gemahls etwa vorhandenen Familien-Papiere noch nicht sämtlich durchgegangen und eingesehen werden können, mithin Die-jenigen davon, die sich etwa zur Zurückgabe in das Familien-Archiv gualifiziren, nochzur Zeit nicht von den Privatnachrichten, die sich mein seliger Gemahl über etwanigeFamilien-Angelegenheiten gesammelt haben dürfte, gesondert werden können, auch dieseSondcrung ohne Eoncmrreu? meiner Söhne und resp. deren Bevollmächtigten sogleichnicht zu bewirken steht; So befinde ich mich außer Stande, dem Anvcrlangen meinesHerrn Schwagers, des Herrn Kriegsraths von Ebcrstein, und Ew. Wohlgcboren An-trägen für den Augenblick zu genügen. Es soll indessen darauf Bedacht genommenwerden, daß dergleichen in das Familien-Archiv der von Eberstcin gehörigen Schriften,dafcrn sich solche annoch in der Verlasienschaft meines Gemahls auffinden lassen sollten,sofort zurückgelegt werden, und ich werde sodann nicht ermangeln, dieselben Ew. Wohlgeb.zur Aufbewahrung zu übersenden. Indem ich mich und die Meinigcn meinem HerrnSchwager und Ew. Wohlgeb. hiermit ergebcnst empfehle und zu empfehlen bitte, ver-sichere ich die vollkommenste Hochachtung, mit welcher ich bin

Jolmnne Eleonore Keitnm von Eberstein.

Nach Beendigung der Freiheitskriege nahm zunächst der älteste Bruder Wilhelmdie Direktion der allgemeinen Familienangelegenheiten in die Hand. Derselbe hatte dasSchloß in Groß-Leinungen und das Vorwerk Horla in Pacht und eigene Bewirth-