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Historische Nachrichten über den zur gräflich-mansfeldischen Herrschaft Heldrungen gehörenden Marktflecken Gehofen und die in der Landgrafschaft Thüringen gelegenen Ämter Leinungen und Morungen
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lassen, es sowol an höhern Ort zu berichten, und deßwegen Information einzuziehen,als auch bey einer berühmten llllwoIoKischen VaeuAät ein Hsspoimum Informatoriuinmit einzuholen, welche die Sache für sehr gefährlich gehalten, und nebenst leiblicherNeäicin zu denen geistlichen Waffen mehr Anleitung gethan, zum Mitgehen undSchatzheben auch gantz nicht rathen wollen. Als aber iemand von der Hoch-Adl.Frau vornehmen Befreundten sie einsmals besucht, und der Geist eiserig nvAnret,daß sie doch sa sagen, oder es durch einen andern thun lassen solte, hat dieser guteFreund, wicwol nicht mit ihrem willen umbzusehcn, ob die geplagte Hoch-AdelicheFrau ihrer Schmertzen entlediget werden könte, endlich ja gesaget, woraus, derFrau Dat-iknlin Bericht nach, der Geist für Freuden gleichsam in die Händegeklopffet, sich fröhlich angestellet, und ihrer eine Zeitlang mit kneipen verschonet,nichts desto weniger soll er sich so wohl Tages als Nachts deroselben sernerpvmsöntiret, und auff das Mitgehen, wenn die bestimbte Zeit wieder käme, häfftiggedrungen haben; über welcher oontlmürlichen Erscheinung, so damals schon fastin die drey Wochen gewähret, so unbeschreibliche Älotus und Hertzens-Angst empfunden,auch weder einigen Appetit zum Essen, noch ruhige Stunde oder Schlaff im geringstengehabt, worzu sich andere Natürliche 8ympt,oinat,a und hefftige LonvuIÄonsZ, nebenstöftern, und fast unehlichen läpotAymiis ereignet, unrb derentwillen die Hoch-AdelicheFrau gantz Bettlägerig und hinfällig worden, also daß nienrand anders besorget,als daß sie darüber dieses zeitliche Leben lassen müsse, wie sie denn mit Betrübnisaller Anwesenden am s7. sjn8Äkm Männiglichen gute Nacht gegeben, und sich zumseeligen Abschiede fertig gehalten; Denn ob man wohl einem berühmten HerrnAoclionm holen lassen, und derselbe die besten leiblichen Nsäicamcnfa contra motn8eonvnl8ivo8 aäliibiret, haben doch solche nicht Verfangen, noch der Zustand erträglicherwerden wollen, vielmehr hat sich, zumahl bey Ausgang der dritten Wochen dasschmertzliche weh, sonderlich Abends und Morgends von ö. biß 6. Uhren, undoffters drüber, also gehäuffet, daß man die grosse Angst und Bewegungen, auchzugestoßenen Ohnmächten, davon die Hoch-Adeliche Frau offt mehr Todt als Lebendgeschienen, nicht ohne Thränen und Mitleiden anschauen können; welch Elend undJammer sie mit Gebeth und Seuffzen gedultig ertragen, da sonst ohne göttlichenBeystand und Arafft unmüglich gewesen wäre, dergleichen unbeschreiblichen Zustandeine Stunde aus zu halten, sondern es hätte wohl die Frau Üatisntin daruntervergehen müssen. Den. Imjn8 sind auff Befehl des Hochgebohren Grafen undHerrn, Herrn Johann Gcorgcns Grafen und Herrn zu Manßfeldt w. MeinesGnädigen Herrn, dero Lousral 8npsi'intsnclsn8 und LonÄstorü I'rw808 (lllltHHerr Johann Aößner, nebenst dem Hoch-Gräflichen <üon8i8toi'iaI-Regierungs-Hof-und Lerg-Aathe (lllll:) Herrn Zaeob Friedrich Erfurten, runb mehrer Erkundigungdes Zustandes, und ferner Anordnung willen, von Eißleben anhcro gelanget; Dadann in dererselben Beyseyn dieses Abends, und darauff folgenden Alorgends deri'aroxy8MN8 abermahl sich hefftig erwiesen, auch soll der Geist der Frau Datisutiuvor dem Bette sich hinwieder gezeiget, und bey diesen Herrn gestanden haben, wiewohl er auch pro nunc von keinen sonst gesehen worden; Alan hat an allerhandVorsorgen und guter rühmlicher Anstalt zu Geistlicher Verpflegung und LeiblicherTuhr nichts erwinden lassen, den: lieben GGtt aber nochmahls stille halten müssen,wie denn diese beyde Herrn <llommi88arü sich nicht gnugsam haben verwundernkönnen über die Daroxy8mo8 ck mot ,N8 corpori8 ck c0väi8 oonvnl8ivo8 vkiismen-ti88iiuo8, auch die Brust-Schläge welche iedermänniglich zu einer hertzlichen Erbarmungbewegen müssen, bencbest dem hertzlichen und Andächtigen Gebeth dieser Hoch-AdclichenFrau Babisnau und wie sie solches auff sich zu apMciren gewust, da es vielmahlgeschehen, daß wenn sie in die Ohnmächten gefallen, und man in dem Gebethimmer fortgefahren, und unterschiedene Setze oder VKV8S ausgebetet, die Frau Dakisufiniedoch wenn sie von den Zhrigcn mit grossen Allagen und Geschrey ist wieder auff-gemuntert worden, und zu sich selbsten kommen, sie gleich in das Gebeth miteingefallen, als wenn sie conlümirlich mit gebetet hätte. Bey der Abreise dieser