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Herrn blvmmmsarisu hat sich die Hoch-Adeliche .Hau l'at,i<zut,ju vor die Hoch-Gräfliche gnädige Vorsorge und (lvmMWion in Antcrthänigkeit bcdancket, auch zufernerer Hohen Gnade allezeit empfohlen. Nach dieser Zeit hat sich die Ruhe undder Appetit zum Essen allmählig wieder fanden, und haben die I'uroxysmi infolgenden Tagen sehr abgewechselt, und bald gelinder, bald stärcker, doch die dreyletztern Notus gleichsam beym Abschiede, und wenns bald 6. schlagen wollen, allzeitvslmmsntioi'ss gewesen, die schmertzlichen di<,igniutu auch, aus denen der Frauvatisutin Bericht nach vom Geiste vorgebrachten Ursachen: Als daß etwan in derAirchc dessen Bildniß beschimpffet, oder das Gesinde dem Teuffel gefluchet, undwas sonst mehr gewesen, nicht außen blieben, sondern ie zu Zeiten an den Händenund Armen weiter gesehen und vermercket worden: Ob gleich die Hoch-AdelicheFrau durch Göttliche Hülste sich so viel ihr möglich gewesen, auf geblieben und desBettes enthalten, auch mit zur Airchen und Tische gegangen ist.
Den ZV. Aovöinbsr als Freytag Abends da gleich der Solenne Büß undFast-Tag vorbey, und die Hoch-Adeliche Frau mit bey Tische gesessen, sähe manwieder Gewohnheit außer denen ordentlichen Stunden, an ihr eine plötzliche XltEvÄt-iunvon einigen Hcrtzens-Stössen, welche aufs Befragen sie daher entstanden zu seynberichtet, weil der Geist unter währender Mahlzeit zur Stube hinein gekommen, zuihr getreten, und fröhlich in die Hand geschlagen, sagend: Ts wäre ihm lieb, daßsie wieder mit zu Tische sitzen könte, und anbcy versichert, daß sie den Schatz nochhaben solte. Übrigens ist es in nachgehenden Tagen bey denen Abwechselungenverblieben.
Den 3. veeember Montag posl vom. I. ^.ävout, haben sich nebst denenleiblichen auch geistliche TsntMoims gefunden, sintemal die Hoch-Adeliche Frau dengantzen Tag sehr traurig gegangen, und immer geweinet, auch endlich gesagt: Obsie denn eben alleine so eine große Sünderin wäre, daß G(Vtt sie für andern allenso viel Elend und Angst erfahren liesse, :c. Deßwegen als ich zu ihr erfordert,sie möglichst getröstet, und nach Vorhaltung eines und des andern Spruchs durchGGttes Gnade es so weit gebracht, daß sie sich bald voeollissiret, und zu friedengegeben, ist auch folgende Tage nicht wieder dran gedacht worden, sondern es hatsich die Gestrenge Frau ausser denen ordentlichen Stunden, welche täglich frühe undAbends, von 5. bis 6. Uhr angehalten, alle wohl befunden; Maßen ich dann ihremVerlangen nach den 6. clito mit ihr nach Franckenhausen, so unweit von hiergelegen, snicht aber, wie der Asksrent auch übel gehöret und berichtet hat, nachSondershausen, verreiset, da sie denn den gantzen Tag über wohl aufgewesen, bißaus dcu Abend gegen 5. Uhren, da wir bald wieder nach Hause, hat sich ihregewöhnliche Angst, weil, dero Bericht nach, ihr das Lpoolrnm entgegen kommenseyn, und sich zu ihr in die gesetzt haben soll, angefangen, darauf auch bey
ihrer völligen Anheimkunfft die Stunde mit unterschiedlichen Ohnmächten biß zu6. Uhren unter hertzlichcm Zuruffung und Gebeth zugebracht worden. Von ciuloan haben sich die Angst-Stunden Morgends und Abends was härter als sonsterwiesen, weil ungemeine Brustbeschwerung und Hauptschmertzen, auch Wehetagenan Schenckeln swiewol diese letztere sich bald wieder verloren) ereignet, biß dens5. vkesmbi-m, da die Hoch-Adeliche Frau frühe nach dein paroxysmo zwar einwenig aus Mattigkeit geschlummert, dabey aber dennoch verunruhiget worden, daß-wegen ich deroselben zugeredet, und soll der Geist hierauf ihr befohlen haben mirzu sagen; daß solche Verunruhigung gar nicht der Sünden halben geschehe, auch ihrverwiesen haben, daß sie solchen traurigen Gedancken nachhienge, maßen ihr garwohl bekant wäre, daß sie eine Ehristin, und auf Ehristum getausft, auch ihr HerrThristus sie mit seinem theurcm Blute erlöset hätte. Diesen Abend ist ein hefftigerI'uroxysmns erfolget, und hätte der Geist sich, wider Gewohnheit, auch nach derTreutz-Stundc von ihr, dero Bericht nach, immer sehen lassen, stets umb und nebendero Bett gestanden, als ob er ihr aufgewartet. Als sie aber ihr Mägdgcn geruffen,und sie mit warmen Tüchern an denen Schenckeln, weil sie darinne einige Beschwerung