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Historische Nachrichten über den zur gräflich-mansfeldischen Herrschaft Heldrungen gehörenden Marktflecken Gehofen und die in der Landgrafschaft Thüringen gelegenen Ämter Leinungen und Morungen
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(^S verhält sich aber der Zustand, wie er aus den? bey diesen? 0a8N gehaltenenViario auffs kürtzeste kxeerpiret, folgeiider Alaßen: Neh»?Iich von? 9. oetebr. s68o.bis dei? s5. es??. hat der Hoch-Adeliche?? Frau Bericht nach etwas Ansichtbahresgleich als mit einer sehr kalten Hand dieselbe so wohl bey Tage als Nacht, wennsie auff ihren Bette eil? wenig Ruhen wollen, etzliche mahl an Händen und Armengeknippen, welche Knippe gleich mit Blute ziemlich hoch, wie der Augenschein aus-gewiesen, unterlauffen und sehr geschmertzet, iedoch hat wie gedacht, sie dießmahlnichts dabcy gesehen, sondern nur ein heimliches flispern in den Ghren angemercket:Daß wenn es sechs schlaflkn würde, sie mit auff den Hof gehen, und einen ver-borgenen Schah daselbst heben solle; And hat man die Hoch-Adeliche Frau beyihren Händen nicht so fest halten können, daß ihr nicht solche mit Gewalt zurückgezogen, und plötzlich ferner geknippen- Insonderheit wäre auch an obgesagten9. oetobr. zu Abend ihr eingcflispert worden: Weil sie kurtz vorher umb sechs Uhrnicht mit gehen wollen, solte sie dafür die gantze Nacht hindurch gequälet werden,biß sie sich des folgenden Alorgends umb die sechste Stunde noch mit zugehenbequämcn würde, welches aber die Hoch-Adcliche Frau beständig abgeschlagen, undmit de??? angegebene?? Schatze durchaus nichts zuhun haben wollen, in welchemThristlichei? und sicheren Vorsatz ich alß unwürdiger Seelsorger, als mir voi? solcherBegebenheit zeitig Nachricht gethan und meines Raths gepflogen, die intliM'tei?biti^matg. auch an Armen und Händen von der Frau Patientin selbst gezcigetworden, dieselbe bey ihrer grossen Von8terna.tic>i?, nach allen Geistliche?? Viwmögm,so nur GGTT dargcrcichet getröstet und auffgerichtet.

Am fS. oetobr. nach gehaltener Bethstunde, hat sie ihre??? Berichte nach insGesichte bekommen und neben ihr stehend wahr genommen eine?? Geist in Gestalteiner weiß eingekleideten Nonne mit eine??? rothen Treutz auff de??? Haupte bezeichnet,und einem Vater no8tsr in der rechte?? Hand auch weissen Vorsteck-Tüchleii? für den?Alunde, wie die von Adel bey Leich-Begängnissen zu tragen pflegen.

Dieses Lpsetrun? nun, swiewohl es sonst niemand gesehe??) hat die Hoch-Adelichc Frau die Nacht nicht eine Alinute ruhen lassen, auch ob sie wohl voi?6. bis 7. Personen gehalten worden, hat man dennoch abermahls viel Knippe anHänden Schuldern und andern dero Gliedmaßen, so ihr der Geist, ihrer Aussagenach, iutÜAiret, vermerckct. Nachmitternacht hat der Hoch-Adcliche Herr von Ebersteillihr Liebster, welcher damahls an eine??? Fieber latwriret, sich aus seinem Kranckcn-Bette ii? Anmuth erhoben, und zu den? Lxeetro gesaget: Wenn es der Teuffelwäre, was er in seinen? Hauße zuthun, und warumb er seine Frau so quälete :e.Worauff es geantwortet sdoch das es auch sonst niemand als die Hoch-AdelicheFrau ihren? Vorgeben nach allein gesehen und gehöret:) Es wäre kein Teuffel,sondern eine von Trebra, hätte vor langer Zeit des Krieges Unruhe halber eine??Schatz ii? ihren? Hoffe, sso hiebevori? das Trcbraische Gnth genannt, welches wohlgedachter Hoch-Gdeler Herr von Ebersteill voi? seine??? Herr Vater den? sel. HerrnVleueral Feld-AIarschall voi? Eberstein ererbet, an einen? sicher?? Grthe sden eshernach zu einer andern Zeit derselbe?? gezeiget; Allwo aber nicht vorher eineTapelle wie der ungleiche dieribent ii? seiner Schartecke vorgibt, sonder 8ulv, Iwn.Kuh-und Schweins-Stelle gestanden) versetzet, wäre solchen wieder zu heben durchden Todt verhindert worden, welchen Schatz sie, und niemand anders haben solte,weil sie ihre Stube und Zimmer so er sder Geist) sollst bewohnet so hübsch rsparirenliesse. Auch immer weiter angehalten, daß sie bey bevorstehender 6ten Stunde mitgehen, mich als ihren Beicht-Vater und andere in? Hause mit nehmen, darbeybeten, auch sonderlich das Lied: Freu dich sehr 0 meine Seele :c. singen, und ihrkeii? Leid wiederfahren solte; 'Würde auch gleich der daselbst liegende schwartzeHund sie etwas schrecke??, so wolte er doch solchen nehmen, und hinweg führen,daß er ihr also nicht schade?? könte. Auch hätte der Geist der Hoch-Adelichen Fraude?? Schatz beschrieben: Daß es eine silberne Kanne, worinne 3. Vater i?o8tsr