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Historische Nachrichten über den zur gräflich-mansfeldischen Herrschaft Heldrungen gehörenden Marktflecken Gehofen und die in der Landgrafschaft Thüringen gelegenen Ämter Leinungen und Morungen
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Imillerus ?om. 3. Altenburg,flol. 933.

H»^Zr Christen sollen wissen, daß wir in der Welt und in des Teufels Reich sind, dadiel tausend Teufel sind, und was Böses und Unglückhafftes gcschicht, sollen wirwissen, daß es vom Teufel geschicht.

A. Z.

B man zwar niemals ihine vorgesetzet, den höchstbetrübten (lasnm, den dergerechte GGTT aus seinen gewissen und uns unbekandten Ursachen, bißhieher über die gottsfürchtige und fromme Hoch-Adeliche Frau, Arau PhilippinenÄgnestlt von Ebcrstein, gebohrne von Wehrterin, aus dem Hause Brücken, alhierverhenget, in einer Schläfst public zu machen, sondern vielmehr mit stillc-scyn undhoffen sich gestärcket, und des Allmächligen GGttes hülffe bey dein langwierigenTreutz, samt einem srölichen Ausgange in Gedult erwartet; So hat man dochnicht nur seither erfahren müssen, wie sowol in der nähe als ferne an iL hur- undFürst!, auch wol Aöniglichen Höfen von diesem statu vielfältige ungleiche Relation««und li'aäitiones llisseiuiuiret, solche Legenden auch, nach Art der Lügen, als Schncc-ballen gewachsen, und mit allerhand ungereimten Ausätzen vermehret, und plausibelgemachet werden wollen: Sondern es hat sich auch für wenigen Tagen jemand garbethören lassen, nicht ohne Beschimpffung des vornehmen Hoch-Adl. Hauses, undhohen Anverwandten, deren er billich schwere und unwarhaffte Dinge, zu mehrerBekränckung derer Interessirten, bey ihrem schweren Leydwcsen, sonder einzigemSchein der Warheit nicht hätte erdichten, vielwcniger llevulZären sollen, vielleichtaus bloßem Geitz und Gewinnsucht eine Schartecke: Das Gehoffischc Nonnen-Gespenst genannt, in öffentlichen Druck heraus zu geben, darbey er aber seinesNahniens und Gries, wo solches geschmiedet und gedrucket worden, vergessen.IDann dam: solcher gestalt der donoipieut gar übel inl'oriuiret, und ihme geringeWissenschafft von diesem Anstände beygewohnet, deme auch wenig oder nichtsangehet, ob der Herr von Eberstein sein Guth mit dieser seiner Liebsten erhcyrathetoder nicht, und derselbe weit besser gethan, wenn er mit seiner irrigen Beschreibungzu Hause blieben, als daß er in ein frembdes Ambt gegriffen, und die Welt miteinigen ohne das gar gemeinen Anwarheitcn anfüllen helffen, wodurch mancheswohlgesinntes Gemüth hintergangen und bethöret zu werden pfleget: Als ist mandannenhero gemüßiget worden, auf Erlaubniß des Hoch-Gräfl. Wanßfeld, Ehr-würdigen (lousistorü, als meiner Herren Luperiorum, und Verlangen des Hoch-EdlenHerrn von Ebersteins, solchen Bogen, und andere fälschliche Erzehlung mehr, noth-dürfftig abzulehnen, und hingegen zu Ausbreitung der Ehre des gerechten Gottes,dessen Gerichte an seinem Hause ansähet, und also gemeiniglich die Frömmsten inder Welt am meisten betrifft, auch zu Rettung der guten Ram, und Nahmens deroHoch-Adl. Fr. Datieutin, welcher man oum provoeatüons all oousoioutiam olsrioamden Tittul einer rechtschaffenen thätigen Glaubens-Thristin ohne einige Ruhmredigkeitbeilegen kau, so in ihrem schweren Leidens-Aampff allzeit mit höchster Gedult undHertz-eiferigem Gebeth ohnermüdet durch GGttes Geist und Arafft heldenmäßiggekrieget und obgesieget, auch darbey aus heiliger Demuth sich des Treutzes Ehristigar nicht geschämct, wie denn ferner zu Steuer der gedruckten Warheit in dieseneilfertigen und geringen Zeilen, gründlichen Bericht allen mitleidigen und der War-heit begierigen hertzen abzustatten, dadurch verhoffentlich die wider unfern Willenüislrabirte ungleiche Beschreibungen dieses Rnonz-mi, und anderer,von sich selbst fallen werden.