EUD. IBACH SOHN.
Wer aber ermüdet vom Betrachten dieser Schätze zu-
rückkehrt, dem winkt im anstossenden Wohnhause ein be-schauliches Plätzchen, das berühmte „Altdeutsche", derLieblingssammelpunkt wegemüder Künstler, der von manch'interessanter Begegnung, manch' glänzendem Turnier mitscharfen Geisteswaffen beim Becher gefochten, manch' un-vergesslicher Stunde im Kreise erlesener Menschen zu erzählenweiss. Nicht viele berühmte Künstlernamen der letzten Jahr-zehnte fehlen in seinen mit Liebe gepflegten Fremdenbüchern.Vom »Altdeutschen« kommt man in's Allerheiligste, einekleine Walhalla, die Wände geziert mit den selbstgestiftetenBildnissen befreundeter Künstler; am Ehrenplatz im Hinter-grunde ein lebensgrosses Porträt (das letzte) mit der eigen-händigen Überschrift: „Seinem freundlichen TongehilfenRudolf Ibach dankbarlichst Richard Wagner, 1882". —
Nicht unwürdig aber dieser Tonkunstmeister, welchedas ißach -Piano und seinen Erbauer mit ihrem freundlichenInteresse beehrten, sind die bildenden Künstler, welche amäusseren Schmucke desselben gearbeitet haben. Wenn imAnhang eine kleine Auslese aus der schwer zu erschöpfen-den Fülle von Entwürfen prachtvoller, stilgerechter Instru- ite geboten wird, welche, zum Teil erst ausgefiA^
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