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Das Haus Rud. Ibach Sohn, Barmen - Köln : 1794 - 1894 ; Ein Rückblick beim Eintritt in das zweite Jahrhundert seines Bestehens
Entstehung
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EUD. IBACH SOIIK

Dem F1 ii g e 1 b a u hat das Haus Rud. Ibach Sohn vonjeher die grösste Aufmerksamkeit gewidmet. Der Flügel,dessen Herstellung bei Weitem die meisten und grösstenSchwierigkeiten bietet, ist und bleibt mit Recht das bevor-zugte Instrument aller Musikverständigen. Seit langen Jahrender Ausbildung dieses edelsten der Pianos unablässig ge-widmet, hat die Firma ihre Flügel zu solcher Vollkommen-heit gebracht, dass sie unter den vornehmsten unserer Zeitgenannt, von vielen Virtuosen mit Vorliebe gespielt und vongrossen Künstlern warm empfohlen werden.

Die Pianinos von Rud. Ibach Sohn reihen sich denFlügeln in jeder Hinsicht würdig an. Ein langjähriges, mühe-volles Studium und unausgesetzte Versuche führten endlichzu der heute angewandten, erprobten und absolute Soliditätmit geringem Gewicht verbindenden Konstruktion. Das Eisenist dabei nur da angewandt, wo der Widerstand gegen denenormen Zug der Saiten (beiläufig ungefähr 20000 kg perInstrument) es durchaus notwendig macht; dagegen ist dieunnütze, häufig für grösste Solidität ausgegebene Anhäufungdieses tonfeindlichen Metalls sorgfältig vermieden. Daher

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die eigentümlich ansprechende Klangfarbe, welche demRud. Ibach Sohn-Piano eigen ist, und die unverwüstlicheDauerhaftigkeit, welche die durch erstere gewonnenen Freundeauf immer zu fesseln weiss.

Wieviel Gedankenarbeit, Ausdauer und auch wievieleEnttäuschungen durch missglückte Versuche es gekostet hat,die jetzige Höhe zu gewinnen, davon kann sich selbst

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