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Das Haus Rud. Ibach Sohn, Barmen - Köln : 1794 - 1894 ; Ein Rückblick beim Eintritt in das zweite Jahrhundert seines Bestehens
Entstehung
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EUD. IBACH SOHN.

Preisbewerbung beteiligte, besiegelte den Ruf seiner Leistungs-fähigkeit. 1883 führte das rasche Wachstum des Geschäfts zumAnkauf und Ausbau des grossen Schwelmer Etablissements,welches nun der Schwerpunkt des maschinellen Betriebesund der Pianinofabrikation wurde, während der Flügelbauin Barmen blieb. In den nächsten Jahren entstanden dieFilialen Berlin, Bremen, Frankfurt, später Hamburg, währenddas Rud. Ibach SoHN -Piano schon lange einen hervorragen-den Platz in allen bedeutenden Handlungen des Vaterlandsgefunden hatte und an allen Exportmärkten der Welt be-kannt und beliebt war. Diese Epoche kennzeichnet sichferner durch das Erblühen des früher weniger berücksichtigtenFlügelbaues. Unter Führung der durch die Künstler rasch

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bekannt gewordenen Konzertflügel brachen auch die Stutzflügelder Firma sich überall Bahn und begannen den Pianinoseine von Jahr zu Jahr erfolgreichere Konkurrenz zu machen, sodass sie im Laufe der Zeit jene zuüberflügeln" drohen. -

Wennschon die Organisation und Leitung eines solchen,Hunderte von Arbeitern beschäftigenden und alljährlich Tau-sende von Pianos liefernden Betriebes die ganze Lebens-kraft eines Mannes voll beanspruchen kann, so widmeteRudolf Ibach als echter Sohn seines Vaters doch den öffent-lichen, namentlich den Kunstinteressen seiner gleichfalls rascherblühenden Vaterstadt eine hingebende Aufmerksamkeit. Allehervorragenden Kunst- und anderen Institute Barmens hattenan ihm einen wertvollen Mitarbeiter und treuen Berater.Auch an dem ganzen grossen Kunstleben des Vaterlandes