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Das Haus Rud. Ibach Sohn, Barmen - Köln : 1794 - 1894 ; Ein Rückblick beim Eintritt in das zweite Jahrhundert seines Bestehens
Entstehung
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RUD. IBAOII SOIiH.

überbietet an grossen Erfolgen und künstlerischer Aus-bildung seiner Erzeugnisse die drei vorhergehenden so gewaltig,dass dieselben ihm gegenüber wenig in Betracht kommen. AlsRudolf Ibach vor fünfundzwanzig Jahren die Leitung derFabrik übernahm, beschäftigte dieselbe nur wenige Arbeiter undwar beim 3Öoosten Instrument angelangt. Damals war seinejunge Frau sein erster Commis und ist es getreulich bis ansein Lebensende geblieben; alle Pflichten, welche die Er-ziehung der Kinder, der Haushalt und eine weitgehendeGastfreundschaft ihr auferlegten, vermochten das thätigeInteresse nicht zu verdrängen, welches sie alle Freuden undLeiden des rasch erblühenden Geschäfts stets willig mit demGatten teilen liess. Namentlich auch auf Reisen und

im

weitverzweigten Verkehr mit der Künstlerwelt war sie ihremManne eine unschätzbare Gehiilfin, deren feiner Takt undherzliche Liebenswürdigkeit den grossen Freundeskreis desFlauses zusammenzuhalten und stetig auszudehnen wusste.Zwei Jahre nach der Übernahme stieg die Jahresproduktionbereits wieder auf die höchste je erreichte Ziffer und heuteübertrifft sie dieselbe um mehr als das Fünfzehnfache. Aufseinen ausgedehnten Reisen hatte sich Rudolf rasch die Fort-schritte seiner Kunst zu eigen gemacht und säumte besondersnicht, das kreuzsaitige System in richtiger Erkenntnis seinerVorteile sofort anzuwenden. Kaum auf eigenen Füssen stehend,zögerte er keinen Augenblick, auf der Altonaer Weltaus-stellung des Jahres 186g seine Leistungen in den weitestenKreisen bekannt zu machen. Ein Ehrenpreis und ein unmittelbar

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