EUD. IBACH SOHN.
Klosters Beyenburg. Auf der späteren Wanderschaft warer bei mehreren Instrumentenmachern thätig gewesen und
hatte den Orgel-
wie
den Pianobau seiner Zeit gründlich
erlernt. Sein Erstlings- und Meisterwerk, dessen Vollendungin dasselbe Jahr i 794 fällt, war der Umbau der BeyenburgerOrgel, welcher ihm Ehre eintrug und der Grundstein desspäteren Ruhmes wurde. Aber obschon damals die Orgelein bekannteres und beliebteres Instrument war als dasKlavier, wandte Johannes doch dem letzteren besondereAufmerksamkeit zu und wurde bald durch die solide schöneArbeit und den guten Klang seiner in den ersten Jahrenstets ganz eigenhändig gebauten Instrumente in der Provinzbekannt. Die Preise der damaligen Klaviere bestätigen derenAnspruchslosigkeit; für ein Piano forte in Nussbaum wurden80 bergische Thaler bezahlt, für eins in Kirschbaum 65.Im Jahre 1801 siedelte Ibach nach Rittershausen und 1806nach Wupperfeld über, zwei damals getrennten aber jetztlange dem Barmer Stadtgebiet einverleibten Ortschaften, nichtohne jedesmal seine Werkstätte zu vergrössern. So schwerauch die traurigen Kriegsjahre zu Anfang dieses Jahrhundertsauf dem jungen Geschäfte lasteten, vermochten sie dochnicht das langsame aber gesunde Wachstum desselben dauerndzu hemmen; nicht ohne Stolz konnte der Meister in seinemTagebuche verzeichnen, dass in dem schlimmen Jahre 1811nicht weniger als vierzehn Klaviere verkauft wurden — einefür damalige Verhältnisse achtunggebietende Ziffer! ImJahre 1816
nach der endlichen Erlösung von schwerem
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