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Goethes Stammbäume
Entstehung
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Johann Wolfgang Tcxtor, 1663—1672.

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tsotus 6t 6nootms". Textors unter dem Namen eines Vin-centius Ambrissetns im Jahre 1670 geführter Gegenhieb hattedie erbauliche Devise: „l^onrwino n nonnonrmo in onusn SM-orstisini insnlss ästaeti 6t insnlsius 6N6oti oonkutatusDer Gegner ließ nicht nach; unter dem Vorsitze des MagistersI. Joachim Zentgraf verteidigte er die von diesem geschriebene„Itoratg, äataatio 6t eonkutntio SMvrotismiDa wurde Textornoch aufgeregter; er antwortete in gröbster Weise im Jahre1671 mit seinem „?6lnin clEkansivuin in cfnonÄuin R st. ?ont-Aimkinin, lionnnoin inuAistElIuin, iinxnäontar oaiunrninnteinna z'rmtw vnxnlnntoin pro Vino. ^.nibrissato avibratnin ustn8to Vinäioio Lovarinno". Als aber Zentgraf mit einer Ver-teidigung der „Itorutu clotootio" auftrat, die auf dem TitelTextor mit Namen bezeichnete, ließ dieser den unebenbürtigenKläffer seiner Wege gehen. Seine Borlesungen hatten sichsteigenden Beifalls zu erfreuen. Auch der jüngere Bruder,welcher in Straßburg seine Studien begonnen hatte, kam nachAltorf, um ihn zu hören. Von diesem Bruder finde ich nichtsweiter, als daß er in Nürnberg angestellt wurde und alsRektor der Schule zu St. Lorenz im Jahre 1704 starb.Unser Johann Wolfgang erhielt zu Altorf im Jahre 1670die Professur der Pandekten und wurde Kousulent der Reichs-stadt Nürnberg. Der Streit hatte seinem Rufe nicht geschadet;stand er doch hier aufseiten der freien Geister, die das unseligereligiöse Gezänk als Störung des christlichen Friedens imdeutschen Reiche bekämpften. Darin stimmte er wesentlich, wiewir sehen werden, mit seinem Enkel und mit dessen Enkel,unserem Goethe, überein, die denselben Grundsatz im Sinneihrer Zeit verfochten. Dies erinnert uns daran, daß einerder Vorfahren Lessings zwei Jahre nach unserm Textor zuLeipzig öffentlich seine politische Abhandlung „Do rolifstonniwtolornntün" verteidigte, welche der Obrigkeit die Pflicht auflegte,