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Chronik der Familie Baldamus : Versuch e. Familiengeschichte
Entstehung
Seite
44
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Die Ureltern und das Pfarrhaus zu Meitzcndorf.

Hinunel-Reich gelehret / solche Haus-Väter / die aus dem Schatze des HertzensNeues uud Altes Gott zum Lobe und preise Herfürtragen werdeu (Math,so, 52). Wo man der Ermahnung des Heil. Geistes nachkonunt Tol. I, (6Lasset das Wort Christi unter Euch reichlich wohnen in allerWeißhcit: da ist auch das Lehren und Vermahnen mit Psalmenund Lobgesängen und geistlichen lieblichen Liedern / daß mansinget uud spielet dem HErrn in seinem Hertzeu (welches die GGttangenehmste Kircheu-Music ist) da thut man auch alles was mau thutmit Worten oder mitWercken in dem Nahmen des HErrn ZEsu /und daucket GGtt und dein Vater durch ihn. G! daß doch ein jedesHertz allhier auf solche Weise ein Lobe-Thal dem HErrn würde / wie jeneStätte war / da Zosaphat und sein volck zusammen kamen / nachdem siemit Dancken und Loben ihre Feinde geschlagen / und ihre Furcht uud Angstüberwunden hatten. 2. B. Thron. 20, 26. Wohlan! wer sein Hertz demHErrn zum Lobe-Thal widmet / der sage von Hertzens-Grunde: Gelobetsey der HErr / unserer Väter GGtt / der solches unserm AllergnädigstemKönige / der GGtt besser kennt wie Krtlmsastu, des der HERR GGtt ist /wie Davids und Salomons / eingegeben hat / daß er uns zu Wieder - Er-bauung unserer eingeäscherten Häuser / und Wieder - Einrichtung unsererHaushaltungen Holtz / ^jährige Dienst-Gelder und Bau-Freyheiten geschenekethat! Gelobet sey der HErr/dem wir diesen Tag zu Ehren als einErndte-Fest feyern / daß Er unser Feld mit seinein Segen erfüllet / uns dieErndte treulich behütet / tödtliche Seuchen uud schnellen Todt voi? Haus-vätern und Haus-Müttern und denen Arbeitern gnädiglich abgewendet/und sie meistens gesund erhalten hat! Gelobet sey der HERR / daß erunsern Freunden und Nachbarn eingegeben hat / daß sie uns mit Korn /Fuhren und allerley Liebesdiensten zu Hülffe gekommen sind! Gelobetsey der HERR / daß er uns mit Brodt-Saat und Futter-Korn treulichversorget / und so viele Menschen und Vieh / die von der Tennen nichtsnehmen konnten / väterlich ernehret / nun aber unsere Tennen so gesegnethat / daß wir daraus einen Vorrath nach dem anderen holen und Armenwieder etwas mittheilen können! Gelobet sey der HErr/daß Er beydem Lauen und in denen frischen Häusern böse schnelle Todes-Fälle undgefährliche Kranekheiten abgewendet / und Menschen und Vieh geholfenhat! Endlich ist wohl zu mercken, daß Esra über das Haus GGttes GGttlobet und sich freuet / daß dasselbe vom Könige so gezieret wurde. Jeru-salems grösseste Zierde war der Tempel / uud dem Salomo war es einesonderbahre Ehre / daß GGtt ihn dazu ausersehen hatte / daß er seinemNahmen ein Haus bauen sollte / und hatte das Volck Zsrael gleich Be-schwerden von dein Bauen /so segneten sie doch den König als derTempel eingeweihet ward/und gingen hin zu ihren Hüttenfröhlich und gutes Muths über allem dem Guten / das der HErr