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Die Herkunft der Burggrafen von Nürnberg, der Ahnherren des deutschen Kaiserhauses
Entstehung
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Grafen von Zollern aus demselben Grunde der schon baldnach der Trennung eintretenden Entfremdung und Interessen-verschiedenheit der beiden Linien. Während der ganzen langenZeit von 12271418 wird nur zweimal, und zwar in denJahren 1265 und 1286, einer Verwandtschaft zwischen denfränkischen und schwäbischen Abenbergern eine gelegent-liche Erwähnung gethan, und auch da weisen die betreffen-den Ausdrücke nicht nothwendig auf eine Stamm es Ver-wandtschaft hin. Dagegen steht fest, dass ihre Wege wäh-rend des genannten Zeitraums fast in allen Beziehungenweit auseinander gingen. Burggraf Friedrich IV. von Nürn-berg gehörte bekanntlich zu den treuesten Anhängern Ru-dolfs von Habsburg, während Graf Friedrich II. von Zollernsich von diesem abgekehrt hielt. In den langjährigen Thron-streitigkeiten Ludwig des Baiers mit Friedrich dem Schönenvon Oesterreich stand wieder Burggraf Friedrich V. mitausdauernder Treue auf Seiten des ersteren und vornehmlichihm hatte dieser seinen entscheidenden Sieg bei Mühldorfzu verdanken: die Grafen von Zollern dagegen hielten zurPartei des Habsburgers. Von da an griff die Entfremdungder beiden Linien so weit, dass 1375 Burggraf Friedrich VI.mit dem Grafen Eberhard von Würtemberg, merkwürdigerWeise aber nicht mit dem Hause Zollern ein Schutzbündnissschloss. Ja, als Graf Eitel Fritz I. von Zollern im folgendenJahrhundert sich genöthigt sah, den bekannten GrüningerVertrag abzuschliessen, wurden in demselben für den Falldes Aussterbens des Zollernschen Mannsstamms . nicht etwadie Nürnberger Vettern, sondern Würtemberg als Nach-folger eingesetzt. Erst unter Albrecht Achilles treten wiederfreundschaftlichere Beziehungen zu den Grafen von Zollernzu Tage, und wohl mehr als ein Ausfluss derselben, alseine Consequenz der Stammesgemeinschaft ist das Zollern-sche Familienstatut von 1488 zu betrachten, das den Mark-

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