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Die älteste Geschichte der Burggrafen von Nürnbergist aufs engste mit der Geschichte dieser Stadt verknüpft.Nicht vor der Mitte des u. Jahrhunderts stossen wir aufdie ersten urkundlich sichern Spüren ihres Bestehens.Wenn schon zu Anfang des n. Jahrhunderts auf dem Grund*und Boden des späteren Nürnbergs eine grössere Ansied-lung bestanden hätte, so würde Kaiser Konrad II. im Mai1025 auf seiner Reise von Regensburg nach Bamberg sicher-lich hier und nicht in dem eine halbe Meile entfernten un-scheinbaren Mögeldorf gerastet haben. t ) Ein weiteres durch-aus sicheres Zeugniss für das im Vergleich mit andernfränkischen Städten so geringe Alter Nürnbergs ist der Um-stand, dass bei der Gründung des Bisthums Bamberg (1007)Nürnbergs keinerlei Erwähnung geschieht, obschon dieGrenze des neuen Bisthums gegen das von Eichstätt mittendurch die spätere Stadt ging. 2 ) Nürnbergs spätere Be-deutung als zeitweiliger Aufenthaltsort der Kaiser und Sitzvon Reichsversammlungen vertrat vor der Mitte des 11. Jahr-hunderts das benachbarte Forchheim. Das älteste Zeugnissfür die Existenz Nürnbergs ist eine Notiz in den AltaicherAnnalen zum Jahre 1050 3 ), wonach Kaiser Heinrich III. indiesem Jahre die bairischen Fürsten zu einer Versammlungnach Nürnberg beruft, weiterhin eine Urkunde Kaiser Hein-richs IV. von 1062, mittelst welcher dieser das von seinem
Böhmer, reg. inde a Conr. I. p. 65. nr. 1279—1283.a ) Ussermann, episc. Bamberg, cod. prob. p. 22.
3 ) Annales Altahenses ad a. 1050. Mon. Germ. SS. XX.