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Die Herkunft der Burggrafen von Nürnberg, der Ahnherren des deutschen Kaiserhauses
Entstehung
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Im Uebrigen gemahnt während des 13. und 14. Jahr-hunderts so viel wie nichts an einen Geschlechtszusammen-hang der fränkischen und schwäbischen Linie/geschweigedenn an eine Herleitung der ersteren von den alten Grafenvon Zollern. Und als man späterhin diese gemeinsame Ab-stammung wieder zu betonen begann, geschah dies aus-schliesslich von Seiten gelehrter Publizisten ; bei den zunächstbetheiligten fürstlichen Famlien war und blieb jedes Zusam-mengehörigkeitsgefühl erloschen. Es erklärt sich dies ledig-lich aus dem einen Umstand, dass die schwäbische Linie derAbenberger, seitdem sie in Folge der Erbtheilung von 1227nach Schwaben gekommen war, dort so völlig neue undfremdartige Verhältnisse vorfand, in welche sie sich einzu-leben hatte, dass ihr erst der Zusammenhang mit den frän-kischen Vettern, bald auch das Bewusstsein desselben ver-loren ging eine Erscheinung, welche wir noch heutzutagein unsern bürgerlichen Verhältnissen beobachten können,wenn beispielsweise ein Zweig einer Familie ausser Landesgeht, während der andere zu Hause sitzen bleibt. Zu An-fang wird vielleicht noch einiger Verkehr gepflegt, bald aberschwindet derselbe immer mehr und mehr zusammen, bisendlich, namentlich dann, wenn der ausgewanderte Zweigeinen andern Namen angenommen hat, jene gemeinsameAbstammung nur noch sagenhaft, wie eine alte Tradition,die man nicht mehr auf ihre Wahrheit zu prüfen vermag,anklingt. So bleibt es, bis einmal ein Glied des einen oderandern Familienzweigs, begierig, der stark verdunkeltenFamilientradition auf den Grund zu kommen , dieselbe einerkritischen Untersuchung unterstellt und dabei freilich manch-mal zu Resultaten gelangt, die der bisherigen Auffassung-schnurstracks widersprechen.

Der Name Abenberg verschwand bei der schwäbischenLinie nicht nur, weil diese von ihren neuen Besitzungen