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Die Herkunft der Burggrafen von Nürnberg, der Ahnherren des deutschen Kaiserhauses
Entstehung
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bergischen Bezirk verblieben sind: der dritte Baum und dasdritte Wild, das Abfallholz aus dem Wald, das Waldamt diesseitsdes Flusses, die Dörfer Wöhrd, Buch, Schwand, das SchlossCreussen, die Vogtei des Klosters Steinach und endlich dasLandgericht der Burggrafschaft Nürnberg.

Wir fragen nun: würden die Burggrafen, wenn dieBurggrafschaft der Ausgangs- und Mittelpunkt ihrer ge-schichtlichen Bedeutung gewesen wäre, gerade jene schonso frühzeitig fast völlig aufgegeben haben? Dass sie diesgethan und ihre Aufmerksamkeit ganz andern Aufgaben undZielen zugewandt haben, ist uns ein weiterer Beweis dafür,dass der Schwerpunkt ihrer geschichtlichen Bedeutung ausser-halb Nürnbergs lag. Die Art und Weise der Bildung desburggräflichen Territoriums liefert hiefür einen sprechendenBeleg. Betrachtet man dasselbe auf dem Höhepunkt seineräusseren Entwicklung aufmerksamen Blickes, dann gewahrtman als 'Seinen eigentlichen festen Kern den alten Rangau,die spätere Grafschaft Abenberg, aus der dann im 15. Jahr-hundert die Markgrafschaft Ansbach wird, während sich inder gleichen Zeit aus der meranisch - orlamündischen Erb-schaft die Markgrafschaft Kulmbach (später Baireuth) ent-wickelt. Das Gebiet der ursprünglichen BurggrafschaftNürnberg, das, was nach der Annahme Schmids die Burg-grafen vor der Erwerbung der Grafschaft Abenberg alsReichslehen innegehabt haben, ist fast ganz weggefallen undzumeist in den Besitz der Reichsstadt Nürnberg gelangt.

Jener reiche Hausbesitz der Burggrafen von Nürnbergim Rangau hat auch die Grundlage ihres fürstlichen An-sehens gebildet. Die Burggrafschaft vermochte dies nicht,weil sie nur ein Gemisch verschiedenartiger und zerstreuterRechte und Besitzungen war, Fürstenstand und fürstlicheRechte aber nur auf der Basis eines grossen Territorial-besitztes ausgeübt werden konnten. Die Burggrafen von

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