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Die Herkunft der Burggrafen von Nürnberg, der Ahnherren des deutschen Kaiserhauses
Entstehung
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in dieser beigesetzt werden kann. Nun, erwidern die Zollern-schen Genealogen, Friedrich I. war ja der Schwiegersohndes Burggrafen Konrad II. aus dem Hause Retz, der wiederder Schwiegersohn eines Grafen Konrad von Abenberg ge-wesen ist ergo haben diese beiden auf einander folgendenSchwiegersöhne so zu sagen zur Abenbergischen Familiegehört und konnten daher auch in der Familiengruft der-selben beigesetzt werden. Nach der Annahme Schmids istaber Nürnberg entweder das dortige Schottenkloster oderdie Burgkapelle die Begräbnissstätte des Retz'schenHauses, während der letzte Sprosse desselben, die ErbgräfinSophia, höchst wahrscheinlich in Österreich begraben liegt.Wie kommt nun deren Zollernscher Gemahl, nachdem ernur die letzten Lebensjahre in Franken zugebracht hat, dazu,sich im Kloster Heilsbronn bestatten zu lassen? Sein an-gestammtes Erbbegräbniss befindet sich in Schwaben, seineSchwiegereltern sind in Nürnberg, seine Gemahlin in Öster-reich beigesetzt, und er wählt sich seine Grabstätte in einemrangauischen Kloster, das die Gruft einer Familie in sichschliesst, die im günstigsten Falle nur durch wiederholteEinheirathung mit ihm verwandt ist, die zur Zeit seinesTodes auch nach der Annahme Schmids noch existirt.Das verstehe, wer kann!

Auf den Rangau, als Ausgangspunkt und eigentlicheHeimath der Burggrafen von Nürnberg, weisen sodannmanche Eigenthümlichkeiten der burggräflichen Geschichtehin. Einmal die, dass die Burggrafen schon sehr frühzeitigihre burggräfliche Würde nur als etwas Nebensächliches zubetrachten scheinen, sich daher nur selten in Nürnberg,sondern meist auf ihren rangauischen Schlössern aufhalten.So scheint schon Burggraf Konrad IV. die Burg Abenbergzu seiner zeitweisen Residenz ausgewählt zu haben, da er