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Die Herkunft der Burggrafen von Nürnberg, der Ahnherren des deutschen Kaiserhauses
Entstehung
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welche einen Burggrafen mit der Nebenbezeichnung ,deHolloch' (Hohenlohe) namhaft macht, wollen wir, als nichteinwandfrei, hiebei nicht in Anschlag bringen. Aber es wardoch naturgemässer, dass die Nebenbezeichnung eines Grafenvon Abenberg wegblieb als die eines Grafen von Retz, dader Zusammenhang der Nürnberger Burggrafen mit jenemGeschlecht eher als bekannt und daher nicht weiter er-wähnungsbedürftig vorausgesetzt werden konnte, als der mitdem fremden österreichischen Grafenhause. Mit anderenWorten: die Schreiber der in Betracht kommenden Urkunden,die, weil diese fast ausschliesslich fränkische Verhältnissebetrafen und in Franken ausgestellt waren, eben mit diesenVerhältnissen genau vertraut sein mochten, konnten unauf-fälliger Weise die allgemein bekannte Herstammung derNürnberger Burggrafen von dem einheimischen Geschlechtder Abenberger unerwähnt lassen, wogegen sie sicherlichden auffälligen Umstand einer Abstammung jener Burggrafenvon dem ausländischen Geschlecht der Retze nicht unerwähntgelassen haben würden.

Ein Hauptgewicht für die Identität der Grafen von Retzmit den Nürnberger Burggrafen des 12. Jahrhunderts hatman von jeher auf das Vorkommen der gleichen Vornamen Gott-fried und Konrad bei den beiden Familien legen zu dürfengeglaubt. Wir verkennen nicht, dass dieser Umstand jeneAnnahme nicht unwesentlich zu unterstützen geeignet seinwürde, wenn dieselbe nur sonst besser begründet wäre. Alseinen Beleg von selbständiger Beweiskraft können wir da-gegen jene Gleichheit der Vornamen nicht gelten lassen.Die Namen Gottfried und Konrad treten übrigens auch beiden Hohenlohe und wenigstens der letztere Name auchmehrfach bei den Abenbergern des 12. Jahrhunderts auf.

Eine ernstliche Schwierigkeit bereitete den früherenVertretern der Abenbergischen Abstammung der Nürnberger