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Die Herkunft der Burggrafen von Nürnberg, der Ahnherren des deutschen Kaiserhauses
Entstehung
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unser Friedrich II. von Abenberg, den die gefeiertsten Dichterdes Mittelalters, ein Wolfram von Eschenbach, ein Tann-häuser, als warmen Verehrer und Förderer ihrer Kunstpreisen! Die Burg zu Abenberg muss zu seiner Zeit derSitz eines üppigen Hoflebens gewesen sein, wie aus demVergleich hervorgeht, den Wolfram von Eschenbach, dessenSchloss nur wenige Stunden von Abenberg entfernt lag, inseinem Heldengedicht Parzival anstellt zwischen dem Zu-stand, in welchem dieser sein Held die verödete GralsburgMunsalväsche gefunden, und dem Leben und Treiben aufAbenberg. Wir lassen hier die betreffenden Verse imOriginaltext folgen: f)

- ,In die burc der küene (Parzival) reitüf einen höf wit unde breit.

durch schimpf (Ritterspiel) er nicht zertreten was,dä stuont al (überall) kurz grüene gras:da was buhurdiren (Ritterspiel) vermiten,mit baniren selten überritenalso (wie) der anger (Rennwiese) z'Abenberc.'Und Tannhäuser nennt unsern Friedrich als Beschützer derDicht- und Sangeskunst in einer Reihe mit Herzog Berthold IV.von Meran, Weif VI. von Schwaben, Graf Hugo III. vonTübingen und dem besonders hochgefeierten LandgrafenHermann von Thüringen. 2 )

Nur so viel können wir Schmid zugestehen, dass einTheil der rangauschen Güter sich nicht mehr in der HandFriedrichs befand: dieselben waren aber nicht, wie Schmidbehauptet, durch die fabelhafte Burggräfin Hildegard an dieGrafen von Retz gekommen, sondern wohl schon lange vor-her — der Stiftungsbrief von Kloster Heilsbronn lässt dies

') Parzival und Titurel, her. v. Bartsch, Th. i. S. 239 (nachSchmid S. 56. N. 1.)

2 ) Schmid S. 56.

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