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Die Herkunft der Burggrafen von Nürnberg, der Ahnherren des deutschen Kaiserhauses
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Vater, der vermuthlich ein Abenberger war 1 ), geerbt. Ausdieser Stammverwandtschaft des Bischofs Gebhard mit letztererFamilie würde sich dann auch die Belehnung der Stammes-vettern mit jener Stadt erklären. Auch in Oehringen, dessengtösster Theil (nebst der Stiftskirche) gleichfalls dem HochstiftRegensburg gehörte, hatten die Burggrafen von Nürnberg vonletzterem Lehen. Auch hier rührt der Besitz der Regens-burger Kirche wohl von einer Schenkung jenes BischofsGebhard, des Gründers des Oehringer Stifts, her. Schwierigbleibt nur, wie der im Rangau begüterte Bischof Gebhardaus dem Abenbergischen Hause gleichzeitig auch Besitzervon Oehringen im Kochergau sein konnte. Vielleicht hatzwischen den Abenbergern und den Grafen von Komburg,den alten Gaugrafen des Kochergaus, ein genealogischerZusammenhang bestanden. Möglich ist es auch, dass derVater Bischof Gebhards ein Hohenlohe war, es würde sichdaraus noch ungezwungener der Lehensbesitz der Aben-berger in beiden Orten erklären. Freilich spricht sich da-gegen eine so gewichtige Autorität wie Stälin aus 2 ). End-lich war Riedfeld (Neustadt a. d. Aisch) von Alters herLehen des Bisthums Regensburg, und auch hier dürfte dasEigenrecht des letzteren auf eine Schenkung des obenge-nannten Bischofs zurückzuführen sein. Abenberg, Spalt undRiedfeld lagen im Rangau.

Im uralten Besitz der Nürnberger Burggrafen befandsich auch das Patronatsrecht der Kirche zu Pfaffenhofen(bei Roth). In der Urkunde vom 23. November 1285 2 ),mittelst welcher der Bischof Reinboto 'von Eichstädt seinemKapitel dieses 1282 von Burggraf Konrad V. erworbene

') Stein, Geschichte Frankens I. 232.

2 ) Würt. Gesch. II. S. 414. Anm. 1.

3 ) Mon. Zoll. II. 164.