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Die Herkunft der Burggrafen von Nürnberg, der Ahnherren des deutschen Kaiserhauses
Entstehung
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Rangaugrafen anzusehen. Der um die fränkische .Adels-geschichte hochverdiente J. Bauer stellt hierfür, wenigstenswas die Abenberger betrifft, einen Stammbaum auf,*) derviel Ansprechendes hat.

Burggraf Konrad II. erscheint zum letztenmal im Jahre

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1190 unter den Lebenden. Ihm folgte sein Sohn BurggraFriedrich I. Derselbe war vermählt mit einer Gräfin vonZollern. Näheres hierüber wissen wir nicht. Die Genealogiedes Hauses Zollern ist bis zum Ende des 12. Jahrhundertseine höchst unsichere. In der zweiten Hälfte desselben er-scheinen urkundlich folgende männliche Vertreter der Familie 2 ):Graf Friedrich von Zollern von 1171 —1200, Graf Burkhardvon Zollern und Hohenberg von 1170—1193, dessen BruderGraf Friedrich von Hohenberg von 1179—1195 un< ^ GrafBerthold von Zollern von 1160—1194. Burkhard ist derStifter der i486 ausgestorbenen Hohenberger Linie; vonNachkommen der drei andern ist uns nichts Sicheres über-liefert. Die Gemahlin Burggraf Friedrichs I. dürfte demnachdie Tochter oder Schwester eines derselben, vielleicht desGrafen Friedrich von Zollern gewesen sein.

Burggraf Friedrich I. muss noch einen Bruder gehabthaben, da in der Urkunde von 1204 von einer Theilung derväterlichen Güter der Sophia von Retz unter ihre Söhne dieRede ist.

Das Todesjahr Friedrich I. kennen wir nicht genau.Schmid nimmt 1200 an, da in diesem Jahre und zwar am1. Oktober zum letztenmal ein Graf Friedrich von Zollernurkundlich erwähnt wird. 3 ) Allein dies ist für uns desshalbnicht massgebend, weil wir diesen Grafen Friedrich fürkeinen Burggrafen von Nürnberg halten, sondern eben für

') 28. Jahr.-Ber. d. hist. Ver. f. M.-Franken, S. 39.

Schmid II. Stammtafel II.

3 ) Mon. Zoll. I. 27.