nannt wird.') Riedfeld, das spätere Neustadt an der Aisch,war offenbar ein alter Besitz der Nürnberger Burggrafen,und die Annahme von Maas, 2 ) dass die Neustadter Gegendursprünglich Hohenlohisch gewesen ist, ist daher keineswegsso ungeheuerlich, wie sie Bauer 3 ) hinstellt. Auch der ineiner den Burggrafen Konrad II. von Nürnberg betreffendenUrkunde von 1178 genannte Gottfried von Riedfeld gehörtjedenfalls der Nürnberger Burggrafenfamilie an; vermuthlichwar er ein Sohn Gottfrieds II.
Vermuthlich ist Konrad des jüng. Vater und jener Nürn-berger Burggraf, der von 1125 an auftritt, ein und dieselbePerson. Und der bis 1160 gleichfalls als Burggraf vonNürnberg genannte Gottfried würde dann wohl als BruderKonrad d. ä. und als beider Vater der ältere Gottfried zubetrachten sein, welcher seit 1113 als Burggraf von Nürn-berg auftritt. Damit würde dann auch die oben erwähnteUrkunde Kaiser Konrads III. vom Jahre 1138 für das KlosterKitzingen übereinstimmen, in welcher uns ein Burggraf Gott-fried von Nürnberg mit seinen Söhnen Gottfried, Ulrich,Albert und Konrad und einer Tochter Bertha begegnet. DieBrüder Konrad und Albrecht (Adalbert) und die eine Tochtersind auch in der von uns aufgestellten Stammtafel der Gra-fen von Abenberg vertreten. Dass die beiden anderenBrüder, Gottfried und Ulrich, in der Reihe der fünf Ge-schwister, welche 1132 Heilsbronn an Bischof Otto vonBamberg verkaufen, nicht genannt sind, darf uns nicht Wun-der nehmen, da es hier bloss darauf ankam, die Besitzer desverkauften Gutes, das nicht nothwendig sämmtlichen Ge-schwistern gehört haben muss, namhaft zu machen.
') Reg. boi. I. 185.
2 ) Rangau S. 55. A. 7.
3 ) 28. Jahr.-Ber. des histor. Ver. f. M,.Fran.ken, S. 51.